RealWear, Spezialist für Assisted Reality, stellt auf der HANNOVER MESSE die jüngste Generation seiner Industriedatenbrillen vor. Namhafte Industrieunternehmen aus aller Welt haben damit in der Pandemie in Fabriken, an Anlagen und auf Baustellen Service, Wartung und Qualität sichergestellt.

Trotz des Hypes um virtuelle Realität haben sich in den vergangenen zwei Jahren vor allem Lösungen für so genannte Assisted Reality in der Praxis bewährt. Zum Beispiel die Industriedatenbrillen des US-Herstellers RealWear. Denn diese lassen sich unter widrigen Bedingungen wie Staub, Wasser, Lärm oder explosive Dämpfe einsetzen und unterstützen Techniker beispielsweise in Produktions- und Lagerhallen, an Außenanlagen oder auf Baustellen.

Assisted Reality bringt Menschen die physische Welt nahe

Auf der HANNOVER MESSE vom 30. Mai bis 2. Juni 2022 stellt RealWear die aktuelle Generation seiner Industriedatenbrillen in Halle 4, Stand F61 zum ersten Mal in Deutschland vor. Komplett für die freihändige Nutzung optimiert, stellt der RealWear Navigator 500 eine Plattformlösung dar, die Hardware, Software und Cloud-fähige Dienste kombiniert. Die Geräte sind um ein Drittel leichter und schlanker als die vorherige Generation. Das erleichtert es Industriearbeitern und Servicetechnikern, die Datenbrille während ihrer ganzen Schicht zu tragen. Die Hardware umfasst ein upgrade-fähige 48-Megapixel-Kamerasystem und einen im laufenden Betrieb auswechselbaren Akku. Die Verbindung läuft WiFi, ein 4G-Modem und demnächst auch über ein 5G-Modem. Die sprachgesteuerte Anwendung nutzt eine Technologie zur Geräuschunterdrückung, die für hohe Umgebungslautstärken ausgelegt ist. RealWear hat mehr als 200 optimierte Partner-Apps – darunter Microsoft Teams, Webex Expert on Demand, Zoom, TeamViewer Frontline, Librestream Onsight Connect, AMA XpertEye und oculavis SHARE. Die Anwendungen unterstützen eine Vielzahl an Anwendungsfällen wie Remote Collaboration, geführte Workflows sowie Visualisierung von Daten aus dem Internet der Dinge.

Assisted Reality eignet sich dort, wo das Arbeitsumfeld eine hohe Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert, ist zur bevorzugten Extended-Reality-Lösung für Industriearbeiter und Servicetechniker geworden. Assisted Reality bringt Mitarbeitern die physische Welt nahe – im Gegensatz zu Virtual Reality und Augmented Reality, die Menschen in eine virtuelle Realität eintauchen lassen.

Service, Wartung und Qualitätssicherung

Den Praxistest haben die Industriedatenbrillen in den vergangenen Jahren bestanden, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen:

  • TÜV Süd: Der Geschäftsbereich Kernenergie nutzt die Industriedatenbrillen zusammen mit der Remote-Support-Software oculavis SHARE für die Überprüfung, Inspektion und Zertifizierung technischer Systeme sowie von Einrichtungen und Objekten aller Art aus der Ferne (remote). Seit der Einführung der Technologie hat das Nukleargeschäft von TÜV SÜD signifikante Vorteile erfahren. Erst vor Kurzem konnten dank Remote-Collaboration in einem Projekt sieben Interkontinentalflüge eingespart werden. Pro Flug wurden rund elf Stunden Reisezeit und schätzungsweise viertausend Euro gespart. Die Technologie bietet zudem Sicherheitsvorteile, da die Nutzer stets ihre Hände frei haben und während einer Inspektion nicht abgelenkt werden.
  • Mercedes-Benz Otomotiv: Das Unternehmen mit Sitz in der Türkei hat sich nach einem erfolgreichen Pilotprojekt für die Einführung der robusten Industriedatenbrillen in allen seinen 56 autorisierten Servicezentren entschieden. Durch die Einführung der Technologie rechnet Mercedes-Benz Otomotiv mit einer ROI-Steigerung von 25 Prozent bei Schulungen mit Ersatzteilen und erwartet eine 80-prozentige Verbesserung bei der Lösung von technischen Problemen in den Kundenservicezentren, bei denen technische Expertise aus der Zentrale erforderlich ist. Bestimmte andere Prozesse wie komplizierte Garantiefälle und Versicherungsansprüche werden sich dank der Nutzung der Industriedatenbrillen von RealWear ebenfalls effizienter abwickeln lassen. Hinzu kommen geschätzte Kosteneinsparungen von bis zu 100.000 US-Dollar und 500 Tonnen CO2-Ersparnis.
  • Orkel: Der norwegische Hersteller von Pressen und Maschinen für den Einsatz in Landwirtschaft, Industrie und Abfallbehandlung nutzt die Industriedatenbrillen von RealWear unternehmensweit und in seinem gesamten Händlernetzwerk. Orkel kann dadurch Kunden- und Produktsupport in Echtzeit leisten, sodass das Warten auf Techniker vor Ort entfällt und sich Ausfallzeiten für Landwirte vermeiden lassen. Zusammen mit den Industriedatenbrillen nutzt Orkel die Softwareplattform VSight Remote. Bei dieser Software handelt es sich um eine Augmented-Reality-Plattform für Remote-Service und -Zusammenarbeit. Ferner nutzt Orkel für die Kommunikation mit seinen Technikern eine für Spracherkennung optimierte Version von Microsoft Teams, die ebenfalls auf den Industriedatenbrillen von RealWear installiert ist. Die Telemetriesysteme der Orkel-Maschinen übertragen sämtliche Details zum Betrieb der Maschinen über die Cloud. Die Servicetechniker können die Daten lesen und ihre Kunden Schritt für Schritt durch die jeweiligen Prozesse führen.

Hochauflösende Kamera und lokale Spracherkennung

Die Eigenschaften und Funktionalitäten von RealWear Navigator 500 spiegeln das Feedback von Kunden wider, welche die Industriedatenbrillen von RealWear aktuell in Fertigungshallen, auf Baustellen, in Produktionsanlagen und anderen gefährlichen Umgebungen einsetzen:

  • eine modulare Plattform, die es Kunden ermöglicht, spezifische Module wie Kamera, Modem, Akku und zukünftig auch weitere Bauteile auszutauschen.
  • einen Akku, der sich im laufenden Betrieb auswechseln lässt, dessen Laufzeit für eine komplette Schicht ausreicht und dadurch Industriearbeiter und Servicetechniker in die Lage versetzt, aufwändigere Aufgaben über mehrere Stunden hinweg zu 100 Prozent zu erledigen.
  • ein Kamerasystem mit einem 48-Megapixel-Sensor, das hochauflösende Bilder auch bei extrem schwachem Licht aufnehmen kann, über einen Telephoto-Modus verfügt, mit dessen Hilfe Arbeiter und Servicetechniker – zum Beispiel in der Qualitätssicherung – Bilder mit vierfachem Zoomfaktor und dennoch mit Full-HD-Qualität schießen können, und darüber hinaus mit einem optimierten Autofokus und Videostabilisierung aufwartet.
  • ein klares, dynamisches, anpassbares Display.
  • ein leichtes, schlankes Design, das einem Falltest aus zwei Metern Höhe standhält und dieselbe Robustheit nach Schutzklasse IP66 wie das RealWear HMT-1 aufweist.
  • sichere Geräte-Login-Optionen ohne Medienbrüche und zentrale Funktionalitäten für Bereitstellung und Management im gesamten Unternehmen und erstklassiger Technologie zur Geräuschunterdrückung mit zuverlässiger lokaler Spracherkennung in Umgebungen mit bis zu 100 Dezibel Lautstärke.

Weltweites Support- und Reseller Ökosystem

RealWear unterhält ein weltweites Distributions-, Support- und Reseller-Ökosystem, das Service und Support mit kurzen Reaktionszeiten für die Industriedatenbrille erbringt, ein „Experience Center“ für weltweite Kunden in Dubai und Niederlassungen in vielen Industriemärkten der Welt. Kunden können die RealWear-Angebote über ein Ökosystem von Resellern und Partnern einschließlich Microsoft, Autodesk und Lenovo beziehen. Jürgen Frisch


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Quelle: Deutsche Messe

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