Der Markt für Enterprise Content (ECM) bzw. Dokumentenmanagementsysteme (DMS) bleibt nach wie vor auf Wachstumskurs. Aktuelle Befragungen zeigen, dass Unternehmen weiterhin kräftig in ECM / DMS investieren wollen.

Im DMS-Markt agiert eine Vielzahl mittelständisch geprägter Softwarehäuser, welche mit den unterschiedlichsten Begriffen werben: Neben ECM und DMS findet man weitere Akronyme wie EIM, BPM usw. Das Leistungsversprechen kann sich dabei in manchen Bereichen deutlich unterscheiden. Dies bezieht sich nicht nur auf den Funktionsumfang sondern auch auf Handhabung und Benutzerfreundlichkeit.


Die Vision von Industrie 4.0

Eine Maschine stellt dank ihrer umfänglichen Sensorik einen Produktfehler fest. Sie entscheidet selbstständig, ob das Werkstück repariert werden kann, ob es entsorgt werden muss oder ob es zunächst von einem Techniker begutachtet werden muss. Die entsprechenden planungsrelevanten Informationen gibt die Maschinensteuerung automatisch an höher gelagerte IT-Systeme weiter. Jetzt kann z.B. das Manufacturing Execution System (MES) die Feinplanung an die neuen Voraussetzungen in Echtzeit anpassen. Maschinen, die im Fertigungsprozess folgen, werden via MES über den Ausfall bzw. die Verzögerung informiert und können ihre Reihenfolgeplanung entsprechend korrigieren. Gleichzeitig kann das Enterprise Resource Planning (ERP-) System im Bedarfsfall Ersatz-Rohware disponieren bzw. Reparaturaufträge erzeugen. Das ERP-System kann auch prüfen, ob durch den Produktfehler Liefertermine verletzt und Kunden entsprechend informiert werden müssen.


Die Trovarit ist Spezialist für Projekte im Umfeld von Business Software und hat sich insbesondere einen Namen als verlässlicher, neutraler Partner bei der Evaluation, Einführung und Einsatzoptimierung von ERP Lösungen gemacht. Jetzt haben die Aachener ein eigenes ERP/CRM-Projekt aufgesetzt, um ihre Prozesse besser zu unterstützen.

Ausgangslage: Heterogene Software-Landschaft
Wie die meisten Start-ups, insbesondere in der Dienstleistungsbranche, führte auch die Trovarit AG direkt nach der Firmengründung im Jahr 2000 mit MS Excel das meistgenutzte ERP-System der Welt ein. Für das Kundenkontaktmanagement wurde nach kurzer Zeit zusätzlich Cobra Adress+ eingeführt. Seit 2009 nutzt die Trovarit für das Finanzwesen Datev – Unternehmen Online in Verbindung mit den Dienstleistungen des Steuerberaters. Das „Trovarit-Projektportal“, eine selbst entwickelte Online-Lösung dient für Projektmanagement und -Abrechnung. Insgesamt alles gute Lösungen, die die Trovarit-Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt haben.

Aber auch ein ziemlich bunter Strauß von Lösungen, der immer wieder durch eigenes Customising aufgefrischt und erweitert wurde: da wurde „angeflanscht“ oder „reingefrickelt“, „totgeschaltet“ und „hart-verdrahtet“ – dieses spezielle Entwickler-Vokabular für vorläufige Maßnahmen, die dann langfristig im Einsatz bleiben, dürfte vielen bekannt sein.

Heute, nach 15-jähriger Weiterentwicklung der Geschäftsfelder und mit mehr als 15 Standorten im In- und Ausland, sind die Anforderungen an die Software-Unterstützung der Prozesse so weit gestiegen, dass eine neue Lösung her muss.

Keine Angst vor ERP Projekten

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Das Projekt „Minerva“ wird dabei eine echte „Probe auf’s Exempel“ für die Trovarit AG, denn die Verfahren und Werkzeuge, mit denen ihre Mitarbeiter Unternehmen verschiedenster Branchen und Größenordnungen bei der Auswahl und Einführung von ERP Software unterstützen, kommen jetzt natürlich auch zum Einsatz. Auch wenn sich alle Projektbeteiligten sicher sind, dass sich die Tools und Services ohne Probleme bewähren werden, kann ein wenig überirdischer Beistand nicht schaden. Mit Minerva hat sich die Trovarit die Beschützerin der Handwerker und des Gewerbes, Schutzgöttin der Dichter und Lehrer, Göttin der Weisheit, der taktischen Kriegsführung, der Kunst und des Schiffbaus sowie Hüterin des Wissens als Patin ausgesucht.

Der komplette Selbsttest wird offen und ehrlich im eigens eingerichteten Projekt-Blog dokumentiert: www.trovarit.com/minerva


Die Datenerfassung zur Studie „CRM in der Praxis. Anwenderzufriedenheit, Nutzen, Perspektiven 2015“ wurde soeben abgeschlossen und die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet.  Bis dahin sei nochmal an die letztjährigen Erkenntnisse erinnert:

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Die Studie CRM-Praxis 2014 offenbarte viele Details über die Zufriedenheit der Anwender mit ihrer CRM-Software. 118 Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen haben unter anderem ihre Motive zur Einführung sowie ihre Herausforderungen im laufenden Betrieb der bei Ihnen im Unternehmen eingesetzten CRM-Software bewertet. Die meisten Anwender bescheinigten ihrer Lösung eine gute Eignung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie eine Vielzahl von Nutzenpotenzialen, wie bspw. Informationsbereitstellung oder auch Prozesstransparenz, -verständnis und -beschleunigung. Die Performance – also die Leistungsfähigkeit der Lösungen im Betrieb – und auch die Benutzerfreundlichkeit der Oberfläche (Usability) wurde als ausbaufähig bewertet.


Aus der großen Vielfalt der Produkte in der Elektroindustrie ergeben sich besondere Anforderungen an ERP Software.  Eine Branchenauswertung der Trovarit-Studie „ERP in der Praxis 2014/2015“ zeigt, worauf es beim ERP-Einsatz in der Elektroindustrie ankommt.

Wenn man die Zahl der Beschäftigten zugrunde legt, ist die Elektroindustrie die zweitgrößte Industriebranche Deutschlands. Besonders hervorstechend ist die Vielseitigkeit der Branche im Bezug auf ihre Mitglieder: unter anderem zählen dazu Hersteller von Automatisierungstechnik, Installationsgeräten und -systemen, Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik, Lichttechnik, Batterien, Sicherheitssystemen, Energietechnik, Medizintechnik oder elektronischen Komponenten und Systemen. Auch die Abläufe in vielen Firmen sind geprägt von einer großen Anzahl unterschiedlicher Artikel. Wie die anderen Branchen, hat auch die Elektroindustrie mit steigendem Kostendruck und kürzeren Produktlebenszyklen zu kämpfen. Dies schlägt sich erfahrungsgemäß unter anderem darin nieder, dass sich Geschäftsprozesse – und damit auch die Anforderungen an die ERP-Unterstützung – immer schneller ändern. Vor diesem Hintergrund ist die Zufriedenheit der Branche mit ihren ERP-Anwendungen beachtlich. Bei der aktuellen Trovarit-Studie „ERP in der Praxis: Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“ bewerteten die fast 500 Teilnehmer aus der Elektroindustrie ihre Systeme insgesamt mit der Schulnote „Gut“.

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Über die Studie
Die Untersuchung „ERP in der Praxis: Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“ der Trovarit AG ist die größte herstellerunabhängige Anwenderstudie zum ERP-Einsatz in Europa. Die Feldphase der Online-Befragung fand von März bis Juli 2014 statt. Die wichtigsten Kennzahlen:

Fast 2400 Befragungen wurden ausgewertet, davon etwa 500 von Anwendern aus der Elektroindustrie.
Insgesamt wurden 53 ERP-Systeme bewertet, davon 13 in der Branche Elektroindustrie.
Etwa zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen gehören dem Mittelstand an.
Die Teilnehmer stammen überwiegend aus Deutschland (72 Prozent), Österreich (13 Prozent) und der Schweiz (12 Prozent).
Die Befragten vertreten vor allem die Unternehmensbereiche EDV (46 Prozent), Geschäftsführung (21 Prozent) sowie Finanzen und Controlling (13 Prozent).
Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie steht zum kostenlosen Download bereit unter www.trovarit.com/erp-praxis


Schon bevor die Messe heute abend ihre Tore schließt, kann die Trovarit AG ein positives Resümee ihres Auftritts ziehen.

Viele Fachbesucher besuchten den Stand in Halle 4, um sich über die Produkte der Trovarit zu informieren.

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Die Trovarit bietet Werkzeuge und Services rund um Business Software-Projekte (z.B. ERP, CRM, ECM/DMS, BI etc.), egal, ob es sich um die Optimierung der bestehenden Software-Landschaft, deren Ausbau oder die Auswahl von passenden Software-Lösungen handelt.

Die Guided Tours, die längst als fester Bestandteil des Rahmenprogramms von IT & Business, CRM-expo und DMS-EXPO etabliert sind, wurden zu denn Themen ERP, CRM, DMS und – neu in diesem Jahr – Finance & Controlling durchgeführt. Die CRM-Tour am Donnerstag war so gut besucht, dass die Gruppe geteilt werden musste, um allen Teilnehmern ein gute Sicht auf die Präsentationen der CRM-Aussteller zu ermöglichen.

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Trovarit war auch auf den Fachforen mit mehreren Vorträgen und bei Podiumsdiskussionen vertreten. Dr. Karsten Sontow, Vorstand der Trovarit AG, präsentierte am Mittwoch auf dem Business-Forum der IT & Business die Ergebnisse der Studie „ERP in der Praxis 2014/15: Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven.“ Wer den Vortrag verpasst hat, findet die Vortragsfolien zum kostenlosen Download unter: www.trovarit.com/erp-praxis

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