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Die Unternehmen der Life Sciences Branche sind durch komplexe Prozesse, lange Entwicklungszeiten bei gleichzeitig hohem Innovationsdruck und hohe Regulierung geprägt. ERP-Systeme werden in der Branche schon lange eingesetzt, da sie umfassende Lösungen bieten, die diesen Anforderungen gerecht werden. Allerdings stehen Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung einer passenden ERP-Software auch vor einigen besonderen Herausforderungen.
Die Anforderungen eines Unternehmens und die Leistungsfähigkeit des eingesetzten ERP-Systems driften oftmals stark auseinander. Viel zu früh erneuern Unternehmen deshalb ihr ERP-System, verbunden mit hohem Aufwand und entsprechenden Kosten. Um einen langfristigen, effizienten Betrieb ihres ERP-Systems zu ermöglichen, sollten Unternehmen die Kluft zwischen den benötigten Systemanforderungen und der tatsächlich vorhandenen Funktionalität eines ERP-Systems so klein wie möglich halten, idealerweise erst gar nicht entstehen lassen. Den Grundstein dazu legen sie bereits bei der Auswahl und Implementierung ihrer ERP-Systeme. Hier den richtigen Fokus zu setzen und darüber hinaus Änderungen in der Umsetzungs- und der Betriebsphase kontinuierlich zu analysieren, sind fundamentale Schritte zum Erfolg.
Betrachtet man den Handel in Deutschland, so lassen sich zwei zentrale Herausforderungen identifizieren, mit denen sich die meisten Handelsunternehmen derzeit konfrontiert sehen: die schwierige aktuelle sowie sich mittelfristig absehbar noch verschärfende wirtschaftliche Gesamtsituation („Perfekter Sturm“) und die Optimierung kombinierter stationärer und Online-Prozesse (aktuell vielfach diskutiert unter dem Begriff „Unified Commerce“).
Kleinere ERP-Lösungen (Enterprise Resource Planning) bewerten die Anwender in der Trovarit-Studie „ERP in der Praxis 2022/2023“ besser als große Lösungen. Release-Wechsel sind aktuell eher selten. Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz haben im Trend-Ranking am stärksten zugelegt, berichtet Dr. Karsten Sontow, Vorstandsvorsitzender des Consultinghauses Trovarit AG.
Seit 2004 untersucht das Research-Team der Trovarit AG gemeinsam mit seinen Partnern die ERP-Realität in Unternehmen des D/A/CH-Raums. Rund 2.000 Anwenderunternehmen beteiligten sich in diesem Jahr an der Studie „ERP in der Praxis“ und bewerteten knapp 130 ERP-Lösungen, von denen 37 mit ausreichender Datenbasis in die Studie eingingen. Dabei vergaben sie nicht nur Noten für die Leistung der Software und des Anbieters, sondern tauschten sich auch über den Nutzen und die Perspektiven des ERP-Einsatzes aus.
Zum 11. Mal seit 2004 hat das Trovarit-Research-Team gemeinsam mit Fachpartnern die ERP-Realität in den Unternehmen der D/A/CH-Region untersucht. Die Ergebnisse zeigen, welche ERP-Systeme und -Anbieter die (un)zufriedensten Kunden haben, welche Aspekte am häufigsten gelobt oder bemängelt werden und welche Perspektiven die rund 2.000 Teilnehmer der Studie für den ERP-Einsatz sehen.
Daten sind eine der wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens. Sie dienen als Grundlage für strategische Entscheidungen und bieten immense Potenziale für Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Dieser Goldschatz wird jedoch nicht selten stiefmütterlich behandelt und fristet ein Dasein im Verborgenen. Nur durch eine effiziente Datenverwaltung im Unternehmen kann er erfolgreich geborgen und sinnvoll genutzt werden.
ERP-Implementierungen gehen immer einher mit ablauf- und/oder aufbauorganisatorischen Veränderungen. Menschen reagieren unterschiedlich auf solche Veränderungen, weshalb Projektverantwortliche häufig mit Ablehnung, Verwirrung und Widerständen konfrontiert werden. Ad-hoc eingeleitete Maßnahmen schaffen zwar zum Teil Abhilfe, sind jedoch meist auch „Wasser auf die Mühlen“ der eh schon negativ eingestellten Mitarbeiter und Stakeholder. In diesem Webinar gehen wir deshalb u.a. darauf ein, warum ein systematisches Change Management bereits vor dem Projektstart beginnen sollte, welchen Beitrag eine Kommunikationsmatrix zum Change Management liefert, wie Change Management als Teilbereich im Projekt organisiert werden kann und welche Aufgaben bzw. Rollen sich daraus ableiten.
Die Implementierung einer ERP-Software bedeutet für Unternehmen in der Regel einen großen bis sehr großen Kraftakt. Bereits bei der Auswahl der passenden Software-Lösung auf Basis der individuellen Anforderungen werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Systemeinführung geschaffen. Während der Einführung gilt es, diese mit dem Anbieter auch tatsächlich zu realisieren. Ein durchgängiges Anforderungsmanagement von der Auswahl über die Feinspezifikation bis hin zur Realisierungsphase und zur Abnahme des Projekts hilft dabei, die ursprünglichen Anforderungen und Ziele während des gesamten Projekts im Auge zu behalten und am Ende genau das System in Betrieb zu nehmen, das man wollte. Das Webinar zeigt, wie Sie das Anforderungsmanagement zum roten Faden für Ihr Projekt machen.
Noch 2020 bewerteten rund 30% der Teilnehmer der Studie "ERP in der Praxis" Künstliche Intelligenz (KI) als „gar nicht relevant“ oder gaben an, mit dem Thema/Begriff nichts anfangen zu können. Dabei werden ERP-Systeme in ihrer Rolle als zentraler Prozess- und Daten-Hub im Unternehmen mit gutem Grund immer stärker mit KI-Technologien angereichert: Richtig eingesetzt erhöht KI beispielsweise die Entscheidungsqualität und -geschwindigkeit, schafft Transparenz, indem sie Auffälligkeiten erkennt oder bietet Anwendern kontextbezogene Hilfestellung. Im Webinar stellen Marc Gehring und Tobias Hetfleisch einige konkrete Beispiele für den KI-Einsatz im Kontext von ERP vor.
Im zweiten Webinar der Reihe "KI konkret geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in produzierenden Unternehmen. Für Teilnehmer, die den ersten Teil verpasst haben, wird noch einmal kurz auf die Grundbegriffe und Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie eingegangen. Im Zentrum des Webinars stehen aber wieder konkrete Anwendungsbeispiele – diesmal mit Fokus darauf, wie KI-Lösungen in Fertigungsunternehmen eingesetzt werden, um Effizienz- und Optimierungspotenziale in der Produktion zu realisieren.
Die Herausforderungen und Aufwände, die im Rahmen von ECM/DMS-Projekten entstehen, werden meist unterschätzt. Das beginnt schon bei der Auswahl des passenden Systems, denn der Markt für ECM/DMS-Lösungen ist groß und sehr heterogen, und setzt sich beim Projektmanagement während der Einführung fort. ECM/DMS-Projekte gehören eben nicht zum Tagesgeschäft von Unternehmen. Umso wichtiger ist es, von Anfang an durch eine strukturierte und gut durchdachte Vorgehensweise dafür zu sorgen, dass sich das Projekt weder zeitlich noch finanziell aus dem Rahmen bewegt.
Administrative Aufgaben nehmen einen nicht unerheblichen Teil unserer täglichen Arbeitszeit ein. Hierzu gehören neben dem Erfassen, Überprüfen und Freigeben von Eingangsrechnungen auch die Bearbeitung und Organisation von Kundenanfragen, Projektunterlagen oder unterschiedlichen Verträgen. Alles meist Routinearbeiten, die aber in vielen Fällen vorwiegend manuell und auch nicht unbedingt werkzeuggestützt erledigt werden.
Corona schickt Mitarbeiter ins Homeoffice und fördert Videokonferenzen sowie webbasierte Workflows. Der rein technische Blick greift für die Lösungsauswahl zu kurz. An erster Stelle sollten das organisatorische Denken und ein Change-Management stehen.
Für Unternehmen bietet die immer noch anhaltende Welle der digitalen Transformation viele Chancen: Es entstehen neue Märkte, Geschäftsmodelle und Services, Kosten werden reduziert und Abläufe beschleunigt. Dabei kommen vielfach moderne Technologien, wie z.B. Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Unternehmen müssen im Blick behalten, dass sich das volle Potenzial der Digitalisierung erst dann entfalten kann, wenn die Prozesse entsprechend umgestellt sind und die digitale Technologie gut in die eingesetzte Software-Landschaft eingebunden ist. Insbesondere muss das ERP-System so aufgestellt sein, dass es sämtliche Prozesse und Anwendungen steuern und diese in den betriebswirtschaftlichen Kontext des Unternehmens integrieren kann.
Um die Digitalisierung zu bewältigen, benötigen Unternehmen einen systematischen Ansatz, der IT, Prozesse und Organisation integriert. Das FIR an der RWTH Aachen bündelt diese Elemente in einem Modell.
Wie sieht der Markt von APS-Lösungen aus und welche Planungsaufgaben werden durch diese Systeme im Unternehmen unterstützt? Die vorliegende Studie wurde von dem Center Integrated Business Applications (CIBA) gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen (FIR) durchgeführt und ausgewertet. Befragt wurden 22 Unternehmen, welche als Anbieter von APS-Lösungen verschiedene Planungssysteme für die Produktion für Kunden bereitstellen.
MES-Projekte gehören nicht zum Tagesgeschäft von Unternehmen und insgesamt werden die Herausforderungen und Aufwände eines MES-Projektes eher unter- als überschätzt. Umso wichtiger ist es, von Anfang an durch eine strukturierte und gut durchdachte Vorgehensweise dafür zu sorgen, dass sich das Projekt weder zeitlich noch finanziell aus dem Rahmen bewegt.
SCM-Software ist heute zur Unterstützung der übergreifenden Herstellabwicklung zwischen den Unternehmen bzw. Unternehmensstandorten etabliert. Der Blick in die Praxis verdeutlicht allerdings unterschiedlichste Leitideen, Anforderungsschwerpunkte und Lösungsansätze. Außerdem setzen die Softwareanbieter verschiedenste Branchen- und Funktionsschwerpunkte, was die Vergleichbarkeit zusätzlich einschränkt. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über ein SCM-Funktionsmodell zur durchgängigen standortübergreifenden und -internen Herstellabwicklung zur Bewertung der verfügbaren SCM-Software.
Zunehmende Globalisierung und breitflächige Nutzung von immer leistungsfähigerer Kommunikations- und Informationstechnologie haben unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten maßgeblich verändert. Die Welt ist näher zusammengerückt und schneller geworden. Etablierte Prozesse, Hierarchien und Sicherheiten werden aufgeweicht oder können den neuen Anforderungen nicht mehr genügen. Die Menge neuer, innovativer Möglichkeiten stellt uns gleichzeitig vor eine Vielzahl bisher unbekannter Herausforderungen. Endnutzer fordern vermehrt individualisierte Produkte und Dienstleistungen und verlangen dabei Schnelligkeit und Transparenz.
Immer wieder ist zu lesen und zu hören, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Optimierung von Unternehmensprozessen beitragen kann. Trotzdem bleibt der Begriff KI für viele abstrakt und es fällt den Verantwortlichen schwer, sich ein Anwendungsszenario für ihr Unternehmen und ihre Prozesse vorzustellen. Das Webinar gibt zunächst einen Überblick über die Grundbegriffe von KI und erläutert die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie. Aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Die Referenten stellen zwei von ihnen umgesetzte KI-Projekte aus den Bereichen CRM und Produktion/Instandhaltung vor und beschreiben, mit welchen KI-Ansätzen hier jeweils konkrete Lösungen erarbeitet werden konnten. (1. Teil der Webinarreihe "KI konkret")
Die Herausforderungen und Aufwände, die im Rahmen von Business Software-Projekten entstehen, werden meist unterschätzt. Das beginnt schon bei der Auswahl des passenden Systems für ERP, MES, CRM & Co. und setzt sich beim Projektmanagement während der Einführung fort. Mit diesen 6 Tipps halten Sie Ihr Projekt auf Kurs wenn es um Inhalte, Dauer und Budget geht.
Übersichtliche Darstellung der Aufgaben, die im Rahmen eines Business Software-Projekts nach dem Aachener Implementierungsmodell für Business Software (ImplAiX®) bearbeitet werden sollten. (Poster / A0)
Die Vermarktung und der Vertrieb von ERP-Lösungen ist ohne die dazugehörige Einführungsmethode heute kaum noch denkbar. Die Mehrheit der Hersteller und Systemhäuser entwickelt hierzu ihre eigenen Methoden, Vorlagen und Projektmanagement-Werkzeuge. Dies hat die SAP, welche sicherlich mit dem Launch des Produktes SAP R/2 Anfang der achtziger Jahre als einer der Vorreiter im Markt gilt, sehr früh erkannt. Schon Ende der achtziger Jahre wurde von den Walldorfern die Einführungsmethode ASAP (Accelerated SAP) vorgestellt. Das Verfahren wurde über die Jahre hinweg immer weiter verfeinert und von vielen SAP-Systemhäusern als Rahmen für die Entwicklung ihrer „eigenen“ Einführungsmethode aufgegriffen.

Top-Downloads

ImplAiX® – Software-Auswahl und Projektvergabe

IT-Matchmaker®.guide KI-Lösungen für Business Software 2026

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