Digitalisierung in aller Munde

software markt 09/2015

Liebe Leserinnen und Leser,

aktuell ist die Digitalisierung in aller Munde: Die schöne neue Geschäftswelt zeichnet sich aus durch mehr Effizienz, mehr Transparenz, mehr Kunden und bessere Bedienung der Kunden; kurz: mehr Wettbewerbsfähigkeit verknüpft mit einer deutlichen Entlastung der Mitarbeiter von administrativen Tätigkeiten bei gleichzeitiger Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort.

In den Branchen findet sich die Digitalisierung als „Industrie 4.0“, „Multichannel Marketing“ und „Smart Services“ wieder und bringen dort – getrieben von Internet und Mobile Devices – weitreichende Fragestellungen rund um die Ausrichtung, Ausstattung und den Betrieb der Software-Infrastruktur mit sich. Dies reicht vom Zuschnitt der Software-Landschaft über die Anwendungsarchitektur bis hin zur Frage des „Make or Buy“ angesichts der stetig wachsenden Palette der Cloud-Angebote.

Etablierte Lösungskonzepte wie ERP-, MES-, CRM- und ECM-Lösungen erfinden sich vor diesem Hintergrund derzeit zum Teil völlig neu, um auch zukünftig den notwendigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen liefern zu können.

So warten immer mehr ERP-Lösungen mit fortschrittlichen Advanced Planning and Scheduling (APS)-Ansätzen auf, um die Qualität und Geschwindigkeit der Produktionssteuerung erheblich zu steigern. Andere integrieren leistungsstarke MES-Lösungen, um aus den drastisch steigenden Datenvolumen im Fertigungsbereich die richtigen Schlüsse für die Fertigungssteuerung ziehen zu können.

Darüber hinaus mobilisieren viele ERP-, CRM- und ECM-Lösungen buchstäblich, indem insbesondere die Datenerfassung und Informationsbereitstellung über Apps zu jeder Zeit und an jedem Ort anwenderfreundlich bewerkstelligt wird. Das Internet fungiert dabei als Integrations- und Kommunikationsplattform – nicht nur für das mobile Arbeiten sondern auch für den elektronischen Rechnungsversand, z.B. auf der Basis des ZUGFeRD-Standards. Über entsprechende Cloud-Angebote dient das Internet zunehmend auch als hoch skalierbarer Datenspeicher, auf den immer anwenderfreundlichere und auch erschwinglichere BI-Lösungen aufsetzen, um ein umfassendes und lückenloses Controlling der Unternehmensaktivitäten zu ermöglichen.

Der Markt für Business Software bietet entsprechend viele Möglichkeiten zur wirksamen Modernisierung und Umgestaltung der Software-Landschaft in Unternehmen. Die Fachbeiträge dieses Newsletters greifen Nützliches und Interessantes rund um die Aufgaben auf, die die zunehmende Digitalisierung für uns bereithält. Außerdem haben wir wieder ein paar Programmtipps für die Fachmesse IT & Business zusammengestellt, die Ende des Monats in Stuttgart die Tore öffnet.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre!

Ihr

Dr. Karsten Sontow
Karsten Sontow 

Zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse – Herausforderungen und Lösungen für KMU
Autor: Robin Seidelmann, secosu | Consulting & Support
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 3,52 MB
Schlagworte: Customer Relationship Management (CRM), ERP/PPS, Mittelstand, Softwareauswahl, kmU
Die Nutzung eines ERP-Systems, mindestens jedoch eines CRM-Systems, ist aus unserer Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen sind solche Systeme wichtig. Nur mit ihnen können KMU’s in der heutigen Zeit effektiv und effizient arbeiten und im Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben. Gleichzeitig entstehen aus der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse – der gesamten Geschäftswelt – Herausforderungen. Welche Herausforderungen sind es aktuell, die den Mittelstand hemmen, konkrete Maßnahmen anzustoßen? Und welche ERP-Systeme sind für KMU’s geeignet, um diesen Herausforderungen optimal zu begegnen?
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Customizing der Software treibt Projektkosten hoch
Autor: Dr. Oliver Vering, Professor Becker und Partner GmbH und Peter Treutlein, Trovarit AG
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 142,71 KB
Schlagworte: ERP/WWS, Lastenheft, Softwareauswahl
Analysiert man mittlere und größere WWS-Einführungsprojekte im Handel, so zeigt sich, dass zu einem erheblichen Anteil die ursprüngliche Zeitplanungen und Aufwandsabschätzungen nicht eingehalten werden können. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie zu verstehen kann aber wesentlich dazu beitragen, bei einer eigenen WWS-Auswahl und -Einführung typische Fehler zu vermeiden und die Projektrisiken deutlich zu senken.
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ERP-Ökosysteme: Vertriebspartner sorgen für die richtige Passung
Autor: Dr. Karsten Sontow, Trovarit AG
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 184,1 KB
Schlagworte: ERP-Projekt, Lastenheft, Softwareauswahl
Eine ERP-Auswahl gehört zu den eher riskanteren Projekten für Industrieunternehmen: Im Idealfall bildet die ausgesuchte Software nach der Implementierung das informationstechnische Fundament für eine anhaltende Steigerung der Effizienz und Effektivität der wertschöpfenden Prozesse. Entscheidet man sich jedoch für die falsche Lösung, kann im schlimmsten Fall die Handlungsfähigkeit des Unternehmens soweit eingeschränkt werden, dass finanzielle Schäden weit über die Größenordnung der reinen Software-Investition hinaus entstehen können. Dabei hat - insbesondere bei den branchenunabhängigen Plattformen oder "Generalisten", wie z.B. SAP, Microsoft Dynamics NAV bzw. AX - die Wahl des Software-Partners großen Einfluss auf Wohl und Weh des Projekts.
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Chefinnen und Chefs verantworten die ERP-Einführung
Autor: Peter Rösch, Rösch Unternehmensberatung
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 50,5 KB
Schlagworte: ERP, Geschäftsprozessoptimierung, Industrie, Potenzialanalyse
Zielsetzung für die neue Software deutlich machen ERP ist nicht einfach nur neue Software, Enterprise Resource Planning bedeutet ein gelebtes, neues betriebswirtschaftliches Konzept im Tagesgeschäft für das ganze Unternehmen. Daten einmal erfassen und mehrfach verwenden erfordert ein gemeinsames Verständnis von Chefinnen, Chefs, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die erforderliche Transparenz aller Informationen. Durchgängige Datenflüsse in Echtzeit führen zu neuen Geschäftsprozessen. Diese Veränderungen stellen das Unternehmen auf den Kopf, machen die Abläufe richtig schnell, bereiten Firma 4.0 vor und fordern deshalb ein neues Denken.
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Tool-Evaluierung - warum es so schwer ist, die richtige PM-Software zu finden
Autor: Thomas Brunschede, Le Bihan Consulting GmbH
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 2,37 MB
Schlagworte: Implementierung, Projektmanagement, Projektmanagement Lösung
Mitarbeiter, die für die Einführung einer Software verantwortlich sind, leben potentiell gefährlich. Vor allem, wenn es sich um Projektmanagement-Software handelt. Nicht selten sehen sie sich schon vor dem geplanten Rollout massiver Kritik ausgesetzt. Vorausgesetzt, es gibt überhaupt einen Rollout und das Projekt wird nicht schon vorher abgebrochen. Woran liegt das? Warum passen Software und Unternehmen in so vielen Fällen einfach nicht zusammen? Und warum merkt das niemand vorher? Die folgenden Handlungsempfehlungen ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen: Was hat sich bewährt, und welches sind die ungeschriebenen Regeln für eine erfolgreiche Softwareeinführung?
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ERP oder MES – Wer führt bei Industrie 4.0 das Zepter?
Autor: Dr. Karsten Sontow, Trovarit AG
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 305,77 KB
Schlagworte: ERP, Fertigungsindustrie, Industrie
Der Begriff "Industrie 4.0" beschreibt einen Entwicklungssprung in der Produktion und Logistik, der zunehmende Auswirkungen auf die industrielle Praxis und die Zukunft der Arbeit haben wird: Durch die Vernetzung der physischen Produktionswelt mit der digitalen Planungswelt soll eine autonome Steuerung der Produktion ermöglicht und die Transparenz in allen Abläufen erhöht werden. Durch die Kommunikation zwischen Werkstück und Maschine soll dieses weitgehend eigenständig den optimalen Weg durch die Fertigung bis hin zum Endprodukt finden. Dadurch sollen enorme Produktivitätssprünge möglich werden. Dies setzt voraus, dass die Planung die Realität in der Fertigung möglichst realitätstreu abbildet bzw. vorhersagt und gleichzeitig die Fertigungssteuerung schnell auf Abweichungen reagiert. ERP-Systeme können die Brücke bis in eine detaillierte Fertigungssteuerung jedoch oft nicht schlagen, da sie meist auf einer MRP II-Logik basieren.
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Digitalisierte Geschäftsprozesse – Soll-/Ist-Vergleich
Autor: Ullrike Buhl, FCS Consulting GmbH
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 251,38 KB
Schlagworte: Digitale Betriebsführung, ERP, Geschäftsprozessoptimierung
In allen IT-Organisationen werden Verfahren und Prozesse gelebt. Häufig gibt es dazu gut dokumentierte Prozessabläufe und Verfahrensbeschreibungen, die den Mitarbeitern auch vermittelt werden. Des Weiteren wird der dokumentierte Prozessablauf als Grundlage zur Abbildung in einem Tool genutzt. Trotzdem entstehen durch beide Schritte Abweichungen von dem ursprünglich definierten Prozess. Diese Abweichungen sind nicht per Definition falsch, aber sie müssen transparent gemacht und behandelt werden. Hierfür kann ein Process Mining sehr hilfreich sein.
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Was bedeuten die neuen GoBD für ERP-Systeme? (Teil 2)
Autor: Andreas Wenzel, HLB Dr. Stückmann & Partner mbB
Erschienen: software markt 09/2015
Dateigröße: 190,57 KB
Schlagworte: Business Software, ERP, Rechnungswesen
Seit dem 01.01.2015 gelten die neuen GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff). Die Anforderungen betreffen nicht nur den Steuerpflichtigen. Sie haben auch großen Einfluss auf die ERP-Systeme und die Anbieter von ERP-Systemen. (Teil 1 des Beitrags ist in der Ausgabe 05/2015 des "software markt" erschienen. Im Download-Center unter Beitragsnr.: 1041)
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