Optimierung des Software-Einsatzes

software markt 09/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

zufriedene Kunden: das ist es doch letztendlich, was ein Unternehmen erfolgreich macht. Dabei ist es egal, ob es sich bei den Kunden um Endverbraucher, andere Unternehmen oder Behörden handelt. Es geht im Grunde immer darum, hochwertige Produkte und Services fristgerecht zu einem guten Preis zu liefern, um den Kunden zufrieden zu stellen und für weitere Geschäfte zu binden. Das wiederum erfordert eine hohe Effizient, Flexibilität und Transparenz der Unternehmensprozesse und – in Zeiten einer ständig zunehmenden Digitalisierung der Prozesse in allen Bereichen des Unternehmens – die Unterstützung durch leistungsfähige Business Software.Da wird sich manch einer mit Recht fragen, wie es eigentlich um die Kundenzufriedenheit bei den Anbietern von Business Software steht. Nun, den ERP- und CRM-Anbietern gelingt es offenbar ganz gut, ihre Kunden zufrieden zu stellen, wie die aktuellen Trovarit-Studien „ERP in der Praxis“ und „CRM in der Praxis“ belegen. So erhalten die 44 bewerteten ERP-Lösungen von den mehr als 2.300 Teilnehmern der ERP-Studie im Durchschnitt die Schulnote „gut“. Ein ganz ähnliches Bild liefert die CRM-Studie. Dass man trotzdem nicht alle Lösungen über einen Kamm scheren kann, zeigt sich allerdings spätestens im Detail: hier offenbaren die Software-Produkte und auch deren Anbieter ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen – sind die Kunden mit dem einen oder anderen Aspekt gar nicht oder auch besonders zufrieden.

Was die beiden Studien – insbesondere die „ERP in der Praxis“, die mittlerweile seit 10 Jahren regelmäßig durchgeführt wird – ganz deutlich zeigen ist, dass weder Anbieter noch Anwender von Business Software sich für längere Zeit entspannt zurücklehnen dürfen. Die Software-Landschaft eines Unternehmens muss immer wieder auf den Prüfstand gestellt und nachjustiert bzw. weiterentwickelt werden, damit die eigenen Prozesse weiterhin optimal unterstützt und die aktuellen technologischen Potenziale voll ausgeschöpft werden können. Genauso heißt es für die Anbieter, auf neue Trends und Anforderungen aus den Unternehmen zu reagieren bzw. diese vorausschauend in ihre Lösungen zu integrieren.

Diese Ausgabe des „software markt“ stellt einige Ansatzpunkte zur Optimierung des Software-Einsatzes in unterschiedlichen Anwendungsbereichen vor. Darüber hinaus gibt der Newsletter einige Tipps und Hinweise zum anstehenden Herbstevent der Branche. CRM expo, DMS EXPO und IT & Business bieten unter dem gemeinsamen Dach „Where IT works“ (8.-10.10.2014, Stuttgart) wieder Gelegenheit, sich umfassend zum Stand der Technik, neuen Konzepten und aktuellen Trends zu informieren.

In diesem Sinne wünsche ich interessante Lektüre, Ihr

Karsten Sontow 

 
Fachartikel

Die Leere nach dem Vertragsabschluss mit dem ERP-Hersteller
Autor: Dr. Christian E. Riethmüller, RiConsult
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 240,89 KB
Schlagworte: Implementierung
Wie geht’s jetzt weiter? Viele Unternehmen meinen, wenn sie erst einmal die System-Auswahl überstanden und geschafft sowie die vertraglichen Regelungen geschlossen haben, haben sie die größtmögliche Hürde genommen. Später erst offenbart sich, dass der richtige Hürdenlauf erst nach dem Vertragsabschluss beginnt. Der Anlass dieses Fachbeitrags ist die fehlende unternehmensspezifische Konzeptdarlegung, wie ein Unternehmen sicher, kostensparend, erfolgreich zur Inbetriebnahme geführt wird. Vor allem KMU und mittelständische Unternehmen bedürfen eines spezifischen roten Fadens.
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Key-User planen neue Prozesse und schaffen Akzeptanz für neue Software
Autor: Dipl. Ing. Peter Rösch CMC/BDU
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 59,24 KB
Neue Prozesse nutzen neue Software. Eine erfolgreiche Softwareeinführung wird so zum Kriterium für den Firmenerfolg. Die Akzeptanz neuer Software bei den Mitarbeitern schaffen Mitarbeiter selbst. Das Key-User-Konzept bietet beste Chancen, diese Akzeptanz ganz unspektakulär zu erreichen.
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Software-Auswahl beim Güteschutz Kanalbau e.V.
Autor: Dipl.-Wirt.-Ing. Jan Siegers (FIR) und Frank Frambach (Güteschutz Kanalbau e.V.)
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 62,74 KB
Schlagworte: Softwareauswahl
Zur prozessorientierten Auswahl der neuen IT-Lösung wurde auf das am FIR entwickelte 3PhasenKonzept zurückgegriffen, welches sich bereits in über 100 Beratungsprojekten bewährt hat. Die erste Phase, die Organisationsanalyse sowie die zweite Phase, die Auswahl eines geeigneten IT-Systems fanden beim Güteschütz Kanalbau e. V. Anwendung. Nach einer erfolgreichen Prozessaufnahme erfolgten Soll-Prozesskonzeption, Lastenhefterstellung und Ausschreibung sowie anschließende Systempräsentationen mit den relevanten Anbietern anhand vorher festgelegter Szenarien. Abschließend konnte eine Entscheidungsvorlage zur Auswahl eines IT-Systems erarbeitet und der Geschäftsführung vorgestellt werden.
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Die Abbildung von Services in der CMDB: Leitfaden zur Konzeption von Servicemodellen
Autor: Lothar Buhl, FCS Consulting GmbH
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 551,64 KB
Vor allem in kritischen Situationen muss die Service-Organisation schnell und effizient reagieren, um Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten. Wertvolle Unterstützung kann dabei ein sorgfältig konzipiertes Servicemodell leisten, in dem Servicenehmer, Services und ihre technischen Komponenten integriert und Abhängigkeiten transparent dargestellt werden. Doch damit nicht genug: Wer für seine Organisation ein maßgeschneidertes Servicemodell konzipiert, profitiert unter anderem von vereinfachter Kostenkalkulation, aussagekräftigen Auswertungen und einer eindeutigen Zuordnung von Verantwortlichen und Ansprechpartnern.
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Ansätze zur Umsetzung von internationaler Rechnungslegung in Finanzbuchhaltungssystemen
Autor: Rainer Schwöbel, Schwöbel Consulting, und David Weislmeier, Trovarit AG
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 263,02 KB
Schlagworte: Finance & Controlling, Rechnungswesen
Die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards wie IFRS oder US-GAAP spielt nicht mehr nur bei Großkonzernen, sondern auch verstärkt im Mittelstand eine immer größere Rolle. Aufgrund einer häufig wachsenden Anzahl von Tochtergesellschaften im Ausland und damit unterschiedlicher Nutzung lokaler Rechnungslegungsstandards wird zur Vereinheitlichung der Bewertungsbasis vermehrt auf internationale Rechnungslegungsstandards zurückgegriffen. Auch Banken beziehen in ihre Ratings die Performance von Unternehmensverbünden ein. Der Beitrag beschreibt zwei Ansätze zur Umsetzung von Standards wie IFRS, US-GAAP etc.
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Wie klappt's eigentlich mit der CRM-Lösung?
Autor:
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 24,91 KB
Schlagworte: Customer Relationship Management (CRM), Studienergebnisse
Ergebnisse der Studie "CRM in der Praxis 2014/2015" CRM-Anwender sind insgesamt zufrieden mit ihrer eingesetzten Software und ihrem Wartungspartner - aber wie so oft liegen die Tücken im Detail. Das ist das zentrale Ergebnis aus der CRM-Studie 2014/2015, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit Schwetz Consulting und der Trovarit AG durchgeführt hat. An der Studie haben sich rund 120 Unternehmen beteiligt und einen Onlinefragebogen zu ihrer Anwenderzufriedenheit, dem Nutzen und den Herausforderungen im täglichen Betrieb ihres CRM-Systems beantwortet.
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Verbesserte Business Performance durch Product Lifecycle Management
Autor: Prof. Dr. Günther Schuh, Dr. Stefan Rudolf, Bastian Lüdtke, Elisabeth Schrey, Werkzeugmaschinenlabor WZL, RWTH Aachen
Erschienen: software markt 09/2014
Dateigröße: 117,34 KB
Schlagworte: Product Lifecycle Management (PLM)
Der Wechsel vom Anbieter- zum Käufermarkt bewirkt seit Jahren in nahezu allen Branchen eine steigende Produktvielfalt. Durch eine wachsende Palette an Produktvarianten entsteht eine Vielzahl an Produktdaten, deren Menge, Dynamik und Vielfalt Unternehmen vor die Herausforderung wachsender Komplexität stellen. Um dieser zu begegnen, streben immer mehr Unternehmen eine stärkere Vernetzung ihrer IT-Systeme über alle Unternehmensbereiche hinweg an. Dadurch können unterschiedliche Potenziale ausgeschöpft und damit die Business Performance gesteigert werden. Doch wie wird eine Integration aller Produktdaten im Sinne des Product Lifecycle Management erreicht und was ist dabei zu beachten?
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