| Editorial | ||||||||||||||||||||||||
Liebe Leserinnen und Leser, wie bereits unserer Oktober-Ausgabe gemeldet, löst sich im 2. Halbjahr 2010 der Investitionsstau im Bereich der Business Software spürbar auf: Neben dem Dokumentenmanagement, das während und nach der Krise die Pole Position einnimmt, stellen derzeit das ERP- und das CRM-Segment die Investitionsschwerpunkte dar. Angesichts zahlreicher Aufträge an Software-Anbieter ist auch klar, was vielen Anwenderunternehmen zum Jahresbeginn 2011 ins Haus steht: Projekte zur Einführung neuer Software-Lösungen. Die aktuelle ERP-Zufriedenheitsstudie der Trovarit zeigt, dass sich diese Unternehmen mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen konfrontiert sehen (vgl. Abb., weitere Informationen unter: www.trovarit.com/erp-zufriedenheitsstudie.html). Dabei legen die Studienergebnisse nahe, dass sich der überwiegende Teil der genannten Probleme in den letzten Jahren eher verschärft. Die aktuelle Ausgabe des "Software-Markt" bietet daher eine Reihe von Beiträgen mit Tipps und Empfehlungen zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen von Software-Projekten.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern neben einer interessanten Lektüre der Fachbeiträge dieses Newsletters vor allem ein frohes Weihnachtsfest sowie alles Gute für das Jahr 2011! In diesem Sinne wünscht Ihnen eine interessante Lektüre, Ihr
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| Fachartikel | ||||||||||||||||||||||||
Ein Projekt erfolgreich zu leiten hängt meist viel weniger mit dem Einsatz von Fachwissen zusammen als es oftmals vermutet wird. Entscheidend ist vielmehr die richtige Planung von Kosten und Terminen, der bewusste Umgang mit Projektrisiken, Kommunikation innerhalb des Teams, Organisationstalent und natürlich Führungsqualität. Fachwissen stellt hierbei lediglich eine gute Basis für eine erfolgreiche Projektführung dar. Gerade frisch gebackene Projektleiter sollten daher diese kritischen Erfolgsfaktoren genau im Blick behalten.
Immer wieder wird in Ihrer Firma neue Software eingeführt. Sie kann vorhandene Software ersetzen oder bisher nicht unterstützte Prozesse neu abbilden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Einführung neuer Software ist deren Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Das Key-User-Konzept bietet beste Chancen, diese Akzeptanz ganz unspektakulär zu erreichen.
Was auch immer die Motivation für die Einführung einer neuen ERP-Lösung, wie auch immer die Ziele, die mit der neuen Software erreicht werden sollen: Das Projekt "Einführung einer ERP-Software" beinhaltet in jedem Fall ein ganzes Bündel von Aufgaben, die gemeistert werden müssen. Wenn man vermeiden will, dass sich das eigene ERP-Projekt in die Gruppe der gescheiterten, rückabgewickelten oder abgebrochenen ERP-Projekte einreiht, von denen man immer wieder hört und liest, gilt es einige grundsätzliche Regeln zu kennen, deren Einhaltung über Gelingen und Misslingen entscheiden kann.
ERP-Lösungen sind aus dem Alltag des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus nicht mehr wegzudenken. Kostengünstig, flexibel und anwenderfreundlich soll(t)en die Lösungen sein, ihre Einführung schlank und vorzugsweise durchgeführt von Beratern, die die Sprache der Branche sprechen. Doch wie stellt sich die Einführung und der Betrieb von ERP-Lösungen aus der Sicht der Anwenderunternehmen dar? Welche Ziele und Erwartungen verbinden Unternehmen mit einer ERP-Lösung? Treffen die ERP-Anbieter die Erwartungen der Anwender? | ||||||||||||||||||||||||