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software markt 12/2009

  Editorial

 

Liebe Leser,

die Dezemberausgabe unseres Newsletters habe ich in der Vergangenheit immer wieder gerne für einen Jahresrückblick genutzt. In diesem Jahr ist das keine angenehme Aufgabe, denn es gab nur wenige positive Meldungen und Ereignisse, die meisten Nachrichten befassten sich mit den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise in all ihren Facetten.

Ähnlich düster mag der Ausblick auf 2010 scheinen: hier kündigen sich schon neue Herausforderungen an,bevor noch die alten bewältigt sind.

Was uns diese Krise erneut deutlich vor Augen führt ist, dass Unternehmen schnell und fexibel auf bedrohliche Entwicklungen reagieren müssen - auch wenn diese Entwicklungen zunächst auf fremde Märkte begrenzt scheinen. Die wichtigste Voraussetzung für eine solche Flexibilität ist heutzutage eine funktionierende Software-Landschaft, die nicht nur die Geschäftsprozesse optimal unterstützt, sondern vor allem auch die notwendigen Informationen zur richtigen Zeit bereitstellt.

Manch ein Unternehmen hat in den letzten Monaten erfahren müssen, dass es hier noch Handlungsbedarf und Optimierungspotenziale gibt. In unserem Newsletter haben wir wieder einige aktuelle Fachbeiträge zusammengestellt, die Ihnen Tipps und Hilfestellung bei diesen Aufgaben geben sollen. Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

Außerdem finden Sie in unserem Veranstaltungskalender schon die ersten interessanten Fachevents für 2010. Besonders hinweisen möchte ich auf unsere Fachtagung "Software-as-a-Service (SaaS)", bei der der als "zukunftsweisendes Konzept" gepriesene Ansatz kritisch diskutiert und beleuchtet wird.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ihr

Dr. Karsten Sontow
Karsten Sontow 

 

  Fachartikel

Autor: Wolfgang Sticht, Burkhardt GmbH und Dr. Carsten Schmidt und Tobias Brosze, Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen
Erschienen: UDZ 1/2009
Dateigröße: 477,65 KB

Während umfängliche IT-Investitionen in Krisenzeiten nicht sonderlich in Mode sind, so kann dennoch die bestehende IT-Infrastruktur mit einfachen "Bordmitteln" in den meisten Fällen deutlich optimiert werden. Der Beitrag adressiert die Effizienz in Beschaffungsprozessen am Beispiel eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens - der Burkhardt GmbH aus Bayreuth. So könnnen durch geeignete IT-Tools bspw. die Mitarbeiter im Einkauf von operativen Routinetätigkeiten entlastet werden und sich mit dem Blick auf das Wesentliche auf strategische Aufgaben wie das Lieferantenmanagement und Preisverhandlungen konzentrieren.
Autor: Olaf Seemann, Dangelmayer & Seemann GmbH
Erschienen: software-markt 12/09
Dateigröße: 129,13 KB

Kundenanforderungen nach verkaufsflächenoptimierter Sortierung, Nachverfolgbarkeit von Serien- oder Chargennummern oder neue Lagertechnik: Die Auslöser fur die Einführung neuer Lagerverwaltungssysteme sind vielfältig. Nur den richtigen Software-Partner zu finden, der die Software an vorhandene Prozesse anpasst bzw. Möglichkeiten nutzt, alte Strukturen und Prozesse auf ihre Effizienz hin zu untersuchen und Optimierungspotentiale zu identifizieren, ist nicht leicht.
Autor: Alexander Riezler, QUANT Consulting
Erschienen: software-markt 12/09
Dateigröße: 169,96 KB

Machen Sie Google & Co. zur 24h-Vertriebsstelle für Ihr Unternehmen. Was Sie dazu brauchen ist ein WebShop, der je nach Einsatzbereich B2B oder B2C unterschiedliche Anforderungen erfüllt. Auch stellt sich die Frage nach einer integrierten oder externen WebShop-Lösung.
Autor: Peter Rösch CMC/BDU
Erschienen: software-markt 12/09
Dateigröße: 55,39 KB

Die überwiegende Anzahl der Betriebsprüfungen in mittelständischen und größeren Unternehmen erfolgt heute bereits digital. So können die Betriebsprüfer direkt auf steuerrelevante Daten aus der Informationstechnologie des steuerpflichtigen Unternehmens nutzen. Für die Unternehmen besteht die Verpflichtung, diese Zugriffe im Rahmen der Vorbereitung der Betriebsprüfung in Ihrem Unternehmen systematisch vorzubereiten.
Autor: Martin Böhn und Michael Schiklang, Business Application Research Center (BARC)
Erschienen: software-markt 12/09
Dateigröße: 233,87 KB

Gerade für mittlere und große Unternehmen ist die Verteilung der Hauspost an die richtigen Ansprechpartner oftmals eine große Herausforderung, welche mit einem nicht zu vernachlässigenden Aufwand verbunden ist. Es kann Tage dauern bis die geschäftliche Korrespondenz dem richtigen Adressaten zugestellt wurde. Oftmals geraten Geschäftsprozesse ins Stocken, weil die benötigten Dokumente nicht oder nur spät verfügbar sind. Auf Kundennachfragen kann nicht reagiert werden, die Suche nach Informationen (Wo ist das Dokument gerade und wie weit wurde es schon bearbeitet?) verursacht hohe Kosten.