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software markt 12/2005

 

  Editorial

 

Liebe Leser,

wussten Sie schon, dass der Markt für Business-Software "links-schief" ist?erneut neigt sich für den Software-Markt ein spannendes Jahr dem Ende entgegen. Die fast schon üblichen Übernahmen prägten auch in diesem Jahr das Bild (u.a. Oracle kauft Siebel und Retek, Lawson Software kauft Intentia). Gleichzeitig verzeichneten die Software-Anbieter ein deutliches Auftragswachstum (+5,0% lt. BITKOM 10/2005). Gerade die letzten Wochen des Jahres sind noch einmal durch hektische Aktivitäten gekennzeichnet: Nach intensiven Analysen und Verhandlungen werden derzeit in vielen Unternehmen Verträge über die Einführung einer neuen Software-Lösung unterzeichnet, andere stehen dagegen unmittelbar vor dem Produktivstart zum Beginn des Jahres 2006.

Für Aufsehen und viele konstruktive Diskussionen im ERP-Markt hat erneut die Studie "Anwenderzufriedenheit ERP/Business Software 2005" gesorgt, für deren Unterstützung sich die Trovarit AG bei allen Mitwirkenden noch einmal herzlich bedankt. Weit über 3.000 Teilnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz belegen, dass sich die Studie hervorragend etabliert hat. Gemeinsam mit unseren Partnern Schwetz Consulting und der ERP-Z-Initiative haben wir uns daher entschlossen, zum Jahresende eine vergleichbare Untersuchung für das Fachgebiet der CRM-Software durchzuführen. Diese Untersuchung wurde soeben gestartet und endet im Februar 2006 (vgl. www.it-matchmaker.com/crm-z)

Sicherlich nicht nur wir fragen uns zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres: Was bringt das Jahr 2006 dem Markt für Business Software?

Der IT-Branchenverband Bitkom e.V. prognostiziert für 2005 erneut ein Wachstum des Software-Marktes von ca. 5,0%. Viele der mehr als 1.750 deutschen Unternehmen, die im Rahmen der Zufriedenheitsstudie befragt wurden, geben konkrete Investitionsabsichten zu Protokoll: So planen mehr als 60% der größeren Unternehmen (> 500 Mitarbeiter) nennenswerte Software-Investitionen während bei den kleineren Unternehmen (< 100 Mitarbeiter) immerhin noch rund 40% die Anschaffung von Business Software planen. Dabei stehen bei 5,7% bis 6,9% der Unternehmen klassische ERP-Module (FiBu, Vertrieb, WWS, PPS) auf der Tagesordnung. Lösungen für das Controlling stehen ebenfalls recht hoch im Kurs (ca. 8,7%). Die "Renner" des Jahres werden aber wohl wiederum Software-Lösungen für CRM (ca. 11,8%) sowie vor allem für den Bereich des Dokumentenmanagement (ca. 14,9%). Offensichtlich sind Transparenz, Effizienz und Kundenorientierung die Gebote der Stunde.

Damit werden sich 2006 die Software-Anbieter wieder über gut gefüllte Auftragsbücher freuen können. Auf die Anwender kommt dagegen zunächst einmal viel Arbeit zu, bevor sie von ihrer neuen Software-Infrastruktur profitieren können.

Vor diesem Hintergrund wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes Fest und ein erfolgreiches Neues Jahr. Vor allem wünsche ich aber ein wenig Besinnung und Erholung damit die anstehenden Aufgaben mit neuem Schwung angegangen werden können!

 


Karsten Sontow

 

  Fachartikel
Autor: Dr. Karsten Sontow, Trovarit AG
Erschienen: Maschinenmarkt (2005)42
Dateigröße: 208,81 kB

Wettbewerbsdruck und wirtschaftliche Notwendigkeiten motivieren auch kleinere Industrieunternehmen, Rationalisierungspotentiale durch den verstärkten Einsatz von Unternehmenssoftware (ERP-Software) zu erschließen. Im Gegensatz zu großen Unternehmen, die ihre Software-Lösung meist aus gerade mal einer Handvoll Alternativen auswählen können, stehen kleinere Industrieunternehmen vor einer fast unüberschaubaren Angebotsvielfalt.
Autor: Svend Lassen, Carsten Schmidt, FIR e.V., Dr. Karsten Sontow, Trovarit AG
Erschienen: REFA-Nachrichten, (2005)4
Dateigröße: 519,39 kB

Was bietet der Softwaremarkt für die integrierte Planung von Projekten und Produktionsressourcen? Der Beitrag beschreibt wesentliche Anforderungen an die Integration von Projektmanagement und ERP/PPS und untersucht, inwieweit diese Anforderungen von den ERP/PPS-Systemen auf dem deutschen Markt erfüllt werden.
Autor: Claus Wilk, Produktion
Erschienen: Produktion, (2005)41
Dateigröße: 151,48 kB

Mehr ais 400 Maschinenbauunternehmen haben ihr Urteil abgegeben: Demnach erhalten ERP-Lösungen in der Branche insgesamt gute Noten, wie die breit angelegte Studie der Marktforscher von Trovarit zeigt.
Autor: Dr. Carsten Bange, Business Application Research Center (BARC)
Erschienen: BARC-Guide Business Intelligence und Performance Management 2005/2006
Dateigröße: 516,38 kB

Der Gesamtmarkt für Business-Intelligence-Systeme lässt sich gut anhand der unterschiedlichen Ebenen einer Systemarchitektur einteilen und betrachten. Denn trotz voranschreitender Marktkonsolidierung existieren weltweit schätzungsweise mehr als 300 Softwareanbieter für einzelne oder mehrere Aufgaben in solch einer Architektur.
Autor: Dr. Claus Böhnlein, Universität Würzburg
Erschienen: software-markt (12/2005)
Dateigröße: 1,13 MB

Die Konzentration auf Kernkompetenzen und zunehmender Kostendruck zwingen die Unternehmen Teile ihrer Wertschöpfung auszulagern. Die dadurch entstehenden Beschaffungsnetzwerke erfordern hinsichtlich Planung und Durchführung neue Konzepte und Technologien, um auch zukünftig im Markt erfolgreich zu sein. Die neue BARC-Studie ¿Supply Chain Management¿ vergleicht neun mittelständische SCM-Systeme und gibt wertvolle Hinweise bei der Softwareauswahl.