| Editorial | ||||||||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser, im Moment fallen die Aktienkurse an den Börsen wie das Laub zum Herbstbeginn. Die Finanzkrise bestimmt mittlerweile auch viele Diskussionen im Software-Markt - spätestens seit den negativen Meldungen der SAP zum Abschluss des dritten Quartals. Demnach scheint für Investitionen in die Software-Infrastruktur kein Geld mehr verfügbar zur sein. Davon wollen wir uns aber nicht übermäßig beeindrucken lassen: Den Hiobsbotschaften zum Trotz befassen sich derzeit viele Unternehmen mit dem Ausbau oder der Modernisierung ihrer Software-Landschaft. Laut der jüngst abgeschlossenen Studie "Anwenderzufriedenheit ERP-/Business-Software" stellen integrierte ERP-Systeme, Dokumentenmanagement- und CRM-Lösungen die thematischen Schwerpunkte dieser Aktivitäten. Die Studie zeigt außerdem mehr als deutlich, dass es ein "Leben nach dem Projekt" gibt. In der Betriebsphase warten mindestens ebenso viele Herausforderungen auf Software-Anwender und -Anbieter, die bewältigt werden wollen. Mit seinem breiten Themenspektrum fast ebenso bunt wie das Herbstlaub bietet dieser Newsletter hierfür viele Anregungen in der Form von Fachbeiträgen und Auszügen aus der diesjährigen ERP-Zufriedenheitstudie. Darüber hinaus steht eine Reihe von Fachveranstaltungen bevor, die Ihnen sicherlich wertvolle Hinweise bei der Vorbereitung und erfolgreichen Durchführung Ihrer Software-Projekte bieten: Im Zuge des diesjährigen "ERP-Forums" zur SYSTEMS 2008 (München, 21.-24. Oktober) informiert und diskutiert z.B. die Trovarit gemeinsam mit vielen Experten umfassend über Fallstricke von Software-Projekten und Maßnahmen zu deren Bewältigung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre,
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| Fachartikel | ||||||||||||||||||||||||||||||
Die Optimierung von Geschäftsprozessen, verstanden als Grundlage der Unternehmenssteuerung, bedeutet zugleich die Optimierung des Gesamtunternehmens. Ein ganzheitliches IT-gestütztes Managementsystem, das sämtliche Aktivitäten verzahnt, harmonisiert und standardisiert, ist eine notwendige Voraussetzung. Sich unter Einbeziehung möglichst aller internen und externen Anforderungen zielgerichtet exakt auf den Bedarf ausgerichtete Tools zu schaffen und sie einzusetzen, bedeutet einen entscheidenden Schritt zur Optimierung der Effizienzsteigerung und damit zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit.
Ein unternehmensweites, globales Enterprise-Resource-Planning(ERP)-Projekt mit zahlreichen Auslandstöchtern birgt viele Probleme und Fallstricke. Wer sie kennt, kommt nicht ins Stolpern.
Das Kickoff-Meeting setzt letztmalig im großen Kreis die Erwartungshaltungen im Unternehmen und besonders bei den Projektmitgliedern. Um den Erfolg sicherzustellen sollten die Projektleiter dies gemeinsam vorbereiten, denn von jetzt an ist es "Unser" Projekt. Das bedeutet auch die Ziele, Projektpläne, Teilnehmer oder Verantwortlichkeiten genau abzustimmen.
Unternehmen haben Enterprise Content Management (ECM) als wesentlichen Wettbewerbsvorteil erkannt. Die mangelnder Greifbarkeit der uneinheitlichen Bezeichnungen im ECM-Umfeld und die unscharfe Abgrenzung der Module und Einsatzformen erschweren aber die Wahl des geeigneten Systems. Lange Projektlaufzeiten, hohe Anpassungsaufwendungen oder gänzlich gescheiterte Projekte haben zumeist ihren Ursprung in Fehlern bei der Softwareauswahl. Der Beitrag verdeutlicht die wesentlichen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Auswahl von ECM-Systemen.
Die Bewertung der bestehenden IT-Infrastruktur und die Auswahl eines zukunftsorientierten ERP-/PPS-Systems stellen Unternehmen vor eine komplexe Herausforderung. So bindet die Auswahlentscheidung ein Unternehmen in der Regel für einen Zeitraum von bis zu fünfzehn Jahren an das eingeführte System. Die Software, die Entscheidung und insbesondere der Entscheidungsprozess betreffen im Sinne einer integrierten IT-Anwendung nahezu alle betrieblichen Abteilungen vom Vertrieb über die Konstruktion, die Produktion und den Versand bis hin zum Service. Zudem ist die Einführung einer neuen ERP-/PPS-Software mit hohen Investitionen und einem beträchtlichen internen Personalaufwand verbunden. Auf Grund der Tragweite einer derartigen Entscheidung verlangt ein Auswahlprojekt nach einer adäquaten und erprobten Vorgehensweise. Das FIR begleitet Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen seit über zwanzig Jahren bei der unternehmensspezifischen Auswahl der geeigneten IT-Unterstützung mit Hilfe des am Institut stetig weiterentwickelten 3PhasenKonzepts. | ||||||||||||||||||||||||||||||