| Editorial | |||||||||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser, auch in den vergangenen Wochen und Monaten kommt der Software-bzw. ERP-Markt nicht zur Ruhe. Schlagzeilen wie "Sage übernimmt deutschen ERP-Anbieter bäurer", "Infor übernimmt SSA Global" oder "AP AG gewinnt neuen Investor" erschüttern immer wieder auf's neue den Markt. Für Presse und Marktanalysten sind es solche Neuigkeiten, die den Software-Markt so spannend machen. Auf der anderen Seite sind für Kunden der involvierten Unternehmen die Konsequenzen nicht immer abschätzbar. Für Verantwortliche der Anwender-Unternehmen gilt daher, derartige Entwicklungen für den eigenen oder - im Fall einer bevorstehenden Software-Auswahl - den favorisierten Software-Lieferanten im Auge zu behalten. Aber auch, wer technologisch und funktional auf aktuellem Stand bleiben will, konnte in den letzten Monaten viel Interessantes in der Presse lesen: Begriffe, wie ERP II, SOA oder ESA tauchen immer häufiger als Schlagworte in den Medien auf und versprechen eine Kopplung von IT und Business. Aber handelt es sich dabei wirklich um neue Technologien? Warum diese Ansätze häufig weder neu, noch orginell sind, beleuchtet Dr. Scherer in seinem Beitrag. Die Ergebnisse der Studie "Anwender-Zufriedenheit ERP/Business Software Deutschland" (vgl. www.erp-z.de) bestätigen einen Trend, den der letzte Artikel dieser Ausgabe unseres Newsletters analysiert: die Vertikalisierung des ERP-Marktes. Schlankere und/oder funktional bzw. branchenbezogen klar fokussierte ERP-Systeme schneiden in der Zufriedenheit insgesamt sehr gut ab. Immer mehr Systemhäuser bieten mittlerweile spezielle Branchenlösungen oder -templates an, wollen damit die spezifischen Branchen-Anforderungen aufgreifen und eine optimale Passung der Funktionalitäten und der Beratungsdienstleistung erreichen. Der Beitrag erklärt, was bei der Auswahl und Implementierung einer Branchenlösung zu beachten ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre
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| Fachartikel | |||||||||||||||||||||||||||||||
Die Anforderungen des Handels an Warenwirtschaftssysteme sind gestiegen. Aspekte wie Organisationsstrukturen, Mengenvolumen und Branchenspezifika spielen bei der Lösungsauswahl eine zunehmend wichtigere Rolle.
Die Zufriedenheit der Anwender von Enterprise-Resource-Planning(ERP)-Software wirkt sich auf den Unternehmenserfolg aus. Trovarit zeigt, worauf IT-Entscheider bei der Einführung achten sollten.
ERP II, SOA, ESA: Mit diesen Begriffen wird versucht, eine Verbindung zwischen IT und Business zu ziehen. Das ist weder neu, noch originell, aber dennoch notwendig. Geschieht die Koppelung von IT und Business allerdings nur auf Marketingebene, ist der Kurzschluss vorprogrammiert.
Von der Golfplatzentscheidung bis zur akademischen Übung reichen die praktizierten Ansätze der ERP-Auswahl. Ähnlich stark unterscheiden sich Ergebnisse, Aufwand und Dauer der Projekte. Dabei muss eine Golfplatzentscheidung nicht zwangsläufig in die Katastrophe und die Doktorarbeit nicht unbedingt zum erfolgreichen ERP-Projekt führen. Eine Vielzahl von Einflussgrößen erschwert Unternehmen die Standortbestimmung und die Festlegung des richtigen Wegs zur passenden ERP-Lösung.
Software-Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP) berücksichtigen Branchenspezifika auf unterschiedliche Art und Weise. Das Verständnis über Möglichkeiten und Grenzen individueller Anpassungen erhöht den Projekterfolg. | |||||||||||||||||||||||||||||||