| Editorial | |||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser,wussten Sie schon, dass der Markt für Business-Software "links-schief" ist? Was das ist? Nun, "links-schief" hat nicht etwa mit dem - für alle Demoskopen überraschenden - Ergebnis der letzten Bundestagswahl zu tun. Es beschreibt einfach plastisch die Charakteristik von Projektkenngrößen im Software-Bereich: Bei einem Mittelwert von gut 1.800 EURO Beratungskosten je Arbeitsplatz landen ca. 65% der Projekte in einem recht schmalen Bereich unterhalb des Durchschnitts während ca. 35% deutlich darüber liegen. Bei 15% der Projekte zahlen die Anwender gar mehr als das Doppelte bzw. Dreifache des Durchschnitts! Diese "links-schiefe" Charakteristik weist das Erfolgsrisiko aus, das mit Software-Projekten verbunden ist. Eine Analyse von knapp 5.000 ERP-Projekten im Rahmen der Initiative "Anwenderzufriedenheit ERP/Business-Software" zeigt, dass sämtliche Projektkenngrößen dieses Risiko aufweisen, z.B. die Anwenderzufriedenheit, die Projektkosten, der Personalaufwand oder die Dauer von Software-Projekten. Im Zuge eines ERP-Projektes stehen Anwenderunternehmen aber auch Software-Anbieter demnach vor der Herausforderung, diese Risiken wirksam zu reduzieren. Anregungen hierfür finden Sie in diesem Newsletter in der Form von Fachbeiträgen und Auszügen aus der diesjährigen ERP-Zufriedenheitstudie. Darüber hinaus steht eine Reihe von Fachveranstaltungen bevor, die Ihnen sicherlich wertvolle Hinweise bei der Vorbereitung und erfolgreichen Durchführung Ihrer Software-Projekte bieten: Im Zuge des diesjährigen "ERP-/CRM-Forums" zur SYSTEMS 2005 (München, 24.-28. Oktober) informiert und diskutiert z.B. die Trovarit gemeinsam mit vielen Experten umfassend über Fallstricke von Software-Projekten und Maßnahmen zu deren Bewältigung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
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| Fachartikel | |||||||||||||||||||||||||
Die Anforderungen an standardisierte Warenwirtschaftssysteme variieren in Abhängigkeit von Handelsformen und -branchen. Dementsprechend ist auch der markt für Warenwirtschaftssysteme durch große Heterogenität und Intransparenz gekennzeichnet. Neben großen, bekannten Anbietern existieren mittlere und kleinere Systemanbieter, die sich vielfach auf dedizierte Lösungen für einzelne Handelsbranchen spezialisiert haben.
ERP-Projekte greifen sehr tief in die Abläufe und Strukturen eines Unternehmens ein. Sie betreffen viele Unternehmensbereiche und Mitarbeiter und müssen als "einmalige" Aktivität neben dem laufenden Tagesgeschäft durchgeführt werden. Die in das Projekt eingebundenen Mitarbeiter werden durch den anfallenden Arbeitsaufwand erfahrungsgemäß erheblich belastet. Gleichzeitig fehlt ihnen oft die Erfahrung im sicheren Umgang mit den verschiedenen Fragestellungen und Fallstricken, die ein ERP-Projekt mit sich bringt.
Die Auswahl und Einführung von ERP/PPS-Systemen stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung. Welche Software passt? Welcher Anbieter bietet sich als kompetenter und zuverlässiger Partner an? Wie lässt sich die Software-Einführung auf eine solide Basis stellen? Der Artikel beschreibt Bewertungsmerkmale für ERP-/PPS-Systeme und -Anbieter und gibt Hinweise für eine erfolgreiche Software-Auswahl.
Welche Aufgabe haben Manufacturing Execution Systems (MES), wie sieht der Anbietermarkt aus und wie schätzen die Anwender das Thema ein? Die Marktstudie des Fraunhofer IPA und der Trovarit gibt Antworten. | |||||||||||||||||||||||||