| Editorial | |||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser, in den vergangenen Monaten hat die Trovarit Sie danach gefragt, wie zufrieden Sie mit Ihrer Software im Rechnungswesen, der Materialwirtschaft, dem Vertrieb oder der Produktion sind. Die Beteiligung war überwältigend: Weit mehr als 1.500 Unternehmen haben sich an dieser Untersuchung beteiligt und dabei Ihre Zufriedenheit mit dem Ergebnis von fast 2.000 Software-Projekten dokumentiert. Ohne dem Ergebnis der derzeit laufenden Auswertung vorzugreifen, lässt sich bereits jetzt feststellen, dass die Software-Branche in den Augen der Kunden besser ist als ihr Ruf. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass es neben den erwarteten Unterschieden zwischen den einzelnen Software-Lösungen und -Anbietern auch bei Projekten mit der gleichen Lösung sehr unterschiedliche Aussagen bezüglich der Zufriedenheit gibt. Die Ursachen für auftretende Probleme während der Implementierung und des Betriebs einer Software-Lösung sind vielfältig. Schon die Vorbereitung der Einführung, die "Software-Auswahl" spielt hier eine maßgebliche Rolle: Unternehmen nähern sich in der Praxis offensichtlich höchst unterschiedlich den zentralen Fragestellungen der Software-Auswahl, z.B. "Was muß eine Software-Lösung leisten, damit sie zu uns passt?", "Auf welche Technologie sollen wir für die Zukunft setzen?", "Welcher Einführungspartner bietet die erforderliche Kompetenz, das Engagement und den richtigen Service?" und nicht zuletzt "Was kosten Implementierung und Betrieb der Software?". Mit dieser Ausgabe des Newsletters, will die Trovarit AG anhand konkreter Fallbeispiele aus der jüngeren Zeit konkrete Anregungen dafür geben, wie man als Unternehmen selbst einen Teil dazu beitragen kann, zu den zufriedenen Software-Anwendern zu gehören. Denn bei Software-Projekten gilt: "Die Wahl der Lösung und des Lieferanten ist Ihre Entscheidung!" Erfolg der Einführung und des Software-Einsatzes hängen dann in gleichem Maße von Ihnen wie von Ihrem Software-Lieferanten ab. Im Sinne eines aktiven Dialogs laden wir Sie herzlich ein, nachzufragen. Das Trovarit-Team hilft Ihnen gerne mit weitergehenden Informationen! Darüber hinaus möchten wir den aktiven Erfahrungsaustausch zwischen Projektverantwortlichen fördern. Zu diesem Zweck organisiert die Trovarit AG einen Arbeitskreis "ERP-Implementierung"; der im September seine Arbeit aufnimmt (vgl. Veranstaltungskalender). Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
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| Fachartikel | |||||||||||||||||||||||||
Moderne Warenwirtschaftssysteme können einen wesentlichen Beitrag zur Ausgestaltung erfolgreicher und effizienter Geschäftsprozesse in Handelsunternehmen liefern, da das Warenwirtschaftssystem wie kein anderes DV-System direkte Auswirkungen auf (fast) alle Kernprozesse im Handel hat. Die Auswahl und Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems bietet für ein Handelsunternehmen dabei sowohl Chancen als auch Risiken.
Viele Unternehmen führten oder führen mit gewaltigem Aufwand unternehmensweit integrierte Betriebswirtschaftliche Software ein, sogenannte Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Systeme. Doch rechnet sich dieser Aufwand für die Unternehmen?
Eine gute Organisation im Unternehmen hängt nicht mit der eingesetzten Business Software zusammen. Es ist nicht nach der besten Software zu suchen, sondern nach dem idealen Partner.
Eine gewagte Aussage!? Eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass die deutsche Industrie im Jahr 2003 ca. 7.300 Software-Projekte geplant hat (vgl. Konradin Verlag 2002). Da bei derartigen Projekten alleine für die Investitionsentscheidung konservativ geschätzt ca. 70 Personentage an Aufwand anfallen, wenden Industrieunternehmen allein intern knapp 500 Mio. EURO pro Jahr für die Vorbereitung von Software-Investitionen auf. | |||||||||||||||||||||||||