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software markt 06/2005

 

  Editorial

 

Liebe Leser,

der Markt für Business-Software bleibt in Bewegung, wie die Übernahme der Intentia (Movex) durch den US-Anbieter Lawson Software oder der Eigentümerwechsel der Addison Software GmbH durch die Private-Equity Gesellschaft HgCapital belegt. Das zunehmende Engagement von Finanzinvestoren bei Herstellern von Geschäftsanwendungen zeigt, dass sich die Branche wieder im Aufwind befindet. Gleichzeitig ist jedoch in Zukunft mit einer weiteren Konsolidierung des Anbietermarktes zu rechnen, denn die Mehrzahl der Finanzinvestoren wird sich kaum dauerhaft engagieren und ihre Beteiligungen sicherlich vor allem an investitionswillige Software-Anbieter abgeben. Für Anwender gilt es sicherlich, derartige Entwicklungen für den eigenen oder - im Fall der Software-Auswahl - den favorisierten Software-Lieferanten im Auge zu behalten.

Neben diesen eher mittelfristigen Aspekten beschäftigen sich heute viele Anwenderunternehmen mit der Frage, wie sie ihr bestehendes Anwendungsportfolio gezielt ergänzen (z.B. um CRM- oder DMS-Module) oder auch einheitlicher gestalten können. Mit den Beiträgen "Zurück zu überschaubaren Systemen", "CRM kann man nicht kaufen" und "Informationen effizient nutzen ..." bietet diese Ausgabe des "Software-Marktes" hierzu einige Anregungen.

Darüber hinaus freuen wir uns, Ihnen nun die Ergebnisse des Österreicher Pendants zur "ERP-Zufriedenheitsstudie" vorstellen zu können, bevor im September dann wieder die Zufriedenheitsanalysen für Deutschland 2005 veröffentlich werden. An dieser Stelle gilt allen Lesern des "Software-Marktes" unser herzlicher Dank: Nicht zuletzt durch Ihre Unterstützung liegen kurz vor Abschluss der Datenerfassung weit mehr als 2.000 (!) Anwenderbewertungen vor.

Und nicht nur die "ERP-Zufriedenheitsstudie" wirft bereits ihre Schatten voraus; auch eine neue Auflage der "Formel IT" steht fast schon wieder vor der Tür: Dieser Vergleichswettbewerb für ERP-Software wird nach dem großen Erfolg während der CeBIT zur Systems 2005 (24.-28. Oktober) erneut durchgeführt. Bei der Kür der Kandidaten bitten wie Sie auch hier um Ihre Unterstützung. Nominieren sie unter www.erp-area.com die Kandidaten, die Sie im direkten Vergleich sehen möchten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und eine schöne Sommerzeit 


Karsten Sontow

 

  Fachartikel
Autor: Dr. Eric Scherer, i2s consulting, Zürich
Erschienen: COMPUTERWOCHE Mittelstand 02/05
Dateigröße: 351,04 kB

In den vergangenen Jahren haben sich ERP-Systeme in vielen Firmen zum Backbone der Unternehmensorganisation entwickelt. Sie sind geschäftskritische Applikationen, die nahezu alle Unternehmensbereiche und -aktivitäten miteinander verbinden. Die eigenen ERP-Systeme zu beherrschen ist daher eine zentrale Aufgabe nicht nur des IT-Leiters, sondern der gesamten Geschäftsführung. Doch wie steht es um die "ERP-Systemlandschaft" vieler Unternehmen?
Autor: Dr. Eric Scherer, i2s consulting, Zürich
Erschienen: monitor, Mai 2005
Dateigröße: 1,76 MB

Zufriedenheit der Anwender ist ein wichtiges Qualitätskriterium für die Auswahl einer Business-Software. Im Rahmen der Initiative "Anwender-Zufriedenheit ERP-/Business-Software" werden die Erfahrungen in der Praxis regelmäßig untersucht. Nun liegen erstmals Daten für Österreich vor.
Autor: Christoph Weiss, ADV Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung
Erschienen: monitor, Mai 2005
Dateigröße: 92,64 kB

Ein erfolgreiches ERP-Projekt steht und fällt mit der Evaluation der Software. Verschiedene Studien zeigen, dass eine gute und ausführliche Auswahl im ersten Moment zwar mehr Ressourcen bindet, später aber das Mehrfache an Zeit für die Implementierung gespart werden kann, und das Risiko drastisch minimiert wird.
Autor: Stephan Bauriedel, Unternehmensberatung Stephan Bauriedel
Erschienen: software-markt (06/2005)
Dateigröße: 366,03 kB

Customer Relationship Management ist ein Top-Managementthema, denn es geht um die Kernprozesse und die Zukunft des Unternehmens. Stärken Sie Ihre Kundenbeziehungen für mehr Wachstum und den Fortbestand des Unternehmens.
Autor: Martin Böhn, Business Application Research Center (BARC) GmbH
Erschienen: software-markt (06/2005)
Dateigröße: 238,33 kB

Die Beschleunigung und qualitative Verbesserung von Geschäftsprozessen durch Digitalisierung und elektronische Vorgangsbearbeitung ist das Ziel moderner Dokumentenmanagementsysteme (DMS). Von der Erfassung bzw. Erstellung über die Änderung und Weiterleitung in digitaler Form bis zur (revisionssicheren) Ablage unterstützen DMS die unternehmenseigenen Geschäftsprozesse durch eine bedarfsgerechte, an den Nutzer angepasste Bereitstellung von Informationen und Werkzeugen zu deren Bearbeitung. Dazu ist es notwendig, einen hohen Unterstützungsgrad der unternehmenseigenen Prozesse durch die Software zu erreichen. Die Höhe des Return-On-Investment und des möglichen Nutzens aus der Einführung einer solchen Lösung hängt entscheidend von der Wahl des passenden Systems ab.