| Editorial | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser, vor nicht einmal einem Jahr schrieb ich in an gleicher Stelle "gut gefüllte Auftragsbücher und hohe Auslastung der Kapazitäten kennzeichnen die Situation in vielen Unternehmen. Nach Jahren der Zurückhaltung investieren daher viele Unternehmen in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Software-Infrastruktur." Diese Situation hat sich zwischenzeitlich gravierend geändert: Angesichts dramatischer Umsatz- bzw. Auftragsrückgänge in vielen Unternehmen hat sich Verunsicherung breit gemacht. "Das Pulver trocken halten" lautet derzeit vielfach die Devise, so dass Software-Investitionen aufge(sc)hoben werden. So verständlich diese Reaktion im Einzelfall auch ist, die Optimierungspotentiale bestehen zumeist weiterhin. Sie sollten gerade auch in schwierigen Zeiten gehoben werden, insbesondere wenn es sich um Projekte handelt, die bei überschaubaren Budgets einen günstigen RoI aufweisen. So muss es nicht immer gleich die Neueinführung einer kompletten ERP-Infrastruktur sein. Neue Betriebskonzepte oder auch die Konzentration auf sinnvolle Add-Ons bieten vielfach bei weniger Aufwand schneller konkreten Nutzen. Z.B. lassen sich mit Lösungen für das "Bestandsmanagement" oder die "Fertigungssteuerung" Lagerbestände reduzieren und damit die Liquidität steigern. BI- bzw. MIS-Lösungen steigern die Transparenz im Unternehmen und tragen auf diese Weise zu einem effizienteren Ressourceneinsatz bei. Schließlich kann die vorhandene ERP-Lösung durch gezielte Einsatzoptimierung (z.B. durch die Harmonisierung von Stammdaten) schon attraktive Wertbeiträge leisten, ohne gleich mit einer riesigen Investition verbunden zu sein. Mit diesem Newsletter greifen wir einige der o.g. Themen auf. Verschiedene Fachbeiträge, Veranstaltungshinweise und einige Studien- bzw. Buchtipps sollen Ihnen ein wenig bei der Orientierung helfen bzw. konkrete Denkanstöße geben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, Ihr
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| Fachartikel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Obwohl die Verfügbarkeit von Software-as-a-Service (SaaS)-ERP-Angeboten sowohl bei den Einzelangeboten wie HR oder CRM als auch bei integrierten Systemen, die sich insbesondere an das KMU-Umfeld richten - zunimmt, fehlen aktuell noch funktional überzeugende SaaS ERP Suites, die auch anspruchsvolleren Anwendern genügen.
Das elfte Gebot vieler IT-Mitarbeiter lautet: "Hüte Dich vor Schnittstellen". Diese, so die weit verbreitete Auffassung, müssten vermieden oder abgeschafft werden, weil sie mehr Probleme verursachten als Nutzen zu bringen. "Wir machen lieber alles mit unserem Standard-ERP-System", heißt es allzu oft.
Der Umgang mit inkonsistenten Datenlandschaften stellt eine Herausforderung für nahezu alle mittelständischen und großen Unternehmen dar. Häufig wird diese Problemstellung aufgrund der nur schwer zu quantifizierenden Potenziale von Projekten zur Bereinigung der Datenlandschaft als notwendiges Übel akzeptiert. Die Erfahrungen das FIR zeigen hingegen, dass sich durch die Kenntnis der richtigen Ansatzpunkte individuelle Maßnahmen definieren lassen, die im Ergebnis einen messbaren Beitrag zur Steigerung der Effizienz leisten.
Dokumentenmanagement oder Enterprise Content Management (ECM) sind kein Selbstzweck. Die ECM-Strategie und darauf aufbauende Projekte müssen an den Geschäftsprozessen ausgerichtet sein und die Erfassung, Bearbeitung, Verwaltung, Verteilung sowie die Archivierung und abschließende Zerstörung der Dokumente unterstützen. Viele ECM-Projekte scheitern, weil am Bedarf vorbei beschafft wurde - zu komplexe Lösungen oder fehlende Aufgabenunterstützung vernichten Akzeptanz und ROI.
Prozessorientierte ERP-Auswahl: Damit sich das System der Strategie anpasst und nicht umgekehrt Integrierte ERP-Lösungen haben für mittelständische Unternehmen eine ebenso große Bedeutung wie für Großunternehmen. Doch aus der Perspektive der meisten Kunden ist der Markt für ERP-Systeme vollkommen unübersichtlich. Deshalb sind sie gut beraten, sich der Unterstützung von Experten zu versichern - weil diese Probleme aufzeigen können, die intern gerne der EDV zugerechnet werden, tatsächlich aber Defizite in der Organisation sind.
Primäre Zielsetzung des Auswahlprojektes war, eine zukunftsorientierte Lösung auszuwählen, die die derzeitigen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens abdeckt und eine IT-Schnittstelle zu vorhandenen IT-Modulen aufweisen kann.
Was bietet der Markt der Software- und Dienstleistungsanbieter für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten, Electronic Data Interchange (EDI), und wie lässt sich aus der Vielzahl der Anbieter die passende Lösung für ein Unternehmen finden? Dieser Frage werden sich mit zunehmender Nutzung immer mehr Unternehmen stellen müssen. Der Automobilzulieferer ArvinMeritor hat auf der Basis des von Dr. Monika Blender Consulting erstellten EDI-Kriterienkataloges und des standardisierten Auswahlverfahrens zu der für das Unternehmen richtigen Lösung gefunden.
Den Anstoß zur Auswahl eines neuen ERP-/PPS-Systems gab die Tatsache, dass das bisher eingesetzte Warenwirtschaftssystem nur eingeschränkt nutzbar und durch zahlreiche Insellösungen geprägt war. Es galt also, möglichst schnell ein neues, passendes ERP-System zu finden, das die Unternehmensprozesse detailliert abbildet und die Branchenanforderungen des Unternehmens durchgängig berücksichtigt. Doch welche der mehr als 1.000 ERP-Lösungen auf dem deutschsprachigen Markt passen zum Unternehmen?
Die Vorteile einer guten Verwaltung von Kundendaten und einer aktiven Pflege von Kundenbeziehungen zeigen sich gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten. Eine geeignete Softwarelösung ist dabei unverzichtbar. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||