| Editorial | |||||||||||||||||||||||||||||||
Liebe Leser, wenn man sich die Situation im Markt für Business Software derzeit ansieht, kann man sagen: "Der Knoten ist geplatzt!" Nach Jahren der Zurückhaltung beschäftigen sich viele Unternehmen derzeit mit der Modernisierung ihrer Software-Infrastruktur. Neben Bekanntem werden sie dabei mit einer Reihe neuer Trends, Anbieter und Lösungen konfrontiert. Heiß diskutiert wird derzeit das Konzept der "Service Orientierten Architekturen" (SOA), mit dem die Software-Anbieter mehr Flexibilität, kürzere Einführungsprojekte und weniger Kosten für Anpassungen, Integration und Wartung in Aussicht stellen. Nicht ganz neu, dafür aber offenbar in der Praxis angekommen, sind Trends wie die "Horizontale" und "Vertikale Integration". Dahinter verbirgt sich in aller Regel die immer stärkere Durchdringung sämtlicher Geschäftsprozesse mit Software-Anwendungen, die immer stärker miteinander vernetzt werden. Und schließlich rufen derzeit viele Software-Anbieter neue "Mittelstandsinitiativen" aus. Damit verbunden ist der viel zitierte Trend der "Vertikalisierung". Im Zuge dessen lassen viele Software-Hersteller, insbesondere aus dem ERP-Bereich, ihre Lösungen durch Partner auf die Belange von klar definierten Branchen zuschneiden. Das Ergebnis: Einerseits sinkt (hoffentlich) der Einführungsaufwand aufgrund vorkonfigurierter Software-Pakete. Anderseits steigt die Zahl der am Markt angebotenen Software-Varianten deutlich an, so dass Anwendern die Orientierung nicht gerade leichter fällt. Mit diesem Newsletter greifen wir einige der o.g. Trends auf. Verschiedene Fachbeiträge, das MES-Special und einige Studien- bzw. Buchtipps sollen Ihnen ein wenig bei der Orientierung helfen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre!
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| Fachartikel | |||||||||||||||||||||||||||||||
Service Orientierte Architekturen (SOA) sind derzeit in aller Munde: Fachzeitschriften berichten fast täglich über das Thema und Experten diskutieren auf Veranstaltungen die Chancen und Barrieren der Implementierung von SOA. Auf diesen Zug springen derzeit auch Software-Anbieter auf, die seit geraumer Zeit die Vorteile von "Lösungen für SOA" oder von "SOA-basierten" Software-Lösungen preisen. Alleine diejenigen, an die sich die vielen SOA-Botschaften richten, scheinen mit dem Konzept (noch) nicht so viel anfangen zu können. Da stellt sich die Frage, ob es sich bei SOA wieder einmal um einen der vielen Hypes handelt, die die IT-Branche regelmäßig hervorbringt und die dann schnell wieder von der Bildfläche verschwinden. Oder bietet das SOA-Konzept dem ERP-Anwender doch handfeste Vorteile?
Informationen zum SAP-Partnerprogramm und den verschiedenen Partnerstufen. SAP-Projekte bei mittelständischen Unternehmen stehen und fallen mit dem richtigen Implementierungspartner. Ohne sorgfältige Auswahl riskieren IT-Verantwortliche die Zukunft ihres Unternehmens.
Product Lifecycle Management (PLM) verspricht deutlich mehr Produktivität im Bereich der Produktinnovation und -entwicklung. Dabei ist PLM als strategisches Konzept zu verstehen, das in den Rahmen der Unternehmensstrategie eingebettet wird und sich auf der Ebene der Prozesse zur Steuerung der Produktpalette und -daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg niederschlägt. Angesichts einer ausgesprochen hohen Informationsdichte und Kommunikationsintensität setzt die erfolgreiche Umsetzung einer PLM-Initiative neben der Formulierung einer PLM-Strategie nicht zuletzt den Aufbau einer geeigneten Software-Infrastruktur voraus. Ziel dieses Beitrags ist daher, einen Überblick über den Markt der PLM- und PDM-Lösungen zu bieten. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie ein geeignetes PLM-Systemkonzept formuliert und entsprechende PLM-Lösungen sicher ausgewählt werden.
Projekte im Umfeld des Dokumentenmanagements können zu einer deutlich verbesserten Wettbewerbsfähigkeit führen, wenn sie richtig aufgesetzt werden.
Viele Unternehmen setzen auf den Faktor Zeit, um ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Aber kürzere Durchlaufzeiten erhöhen die Anforderungen an die Planungs- und Steuerungssysteme. Die Lösung dafür sollen sogenannte Manufacturing Execution Systeme (MES) bieten. Doch wer kennt diese Systeme und nutzt ihre Vorteile? Die hier vorgestellte Studie untersucht den Bekanntheitsgrad und die möglichen Nutzenpotentiale für die Anwender von MES in Produktionsunternehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||