| Editorial | |||||||||||||||||||
Liebe Leserinnen und Leser, Sie werden es gehört haben: nach der insolventen Brain AG kauft die US-amerikanische Agilisys Inc. erst die infor AG und nun auch die Varial AG. SSA Global Technologies übernimmt Baan von der Invensys, die MARCAM-Produkte Protean und Prism jedoch nicht. Microsoft vereint mittlerweile mit Apertum, Navision, AXAPTA und XAL mehrere Produktlinien unter einem Dach, wird diese aber nicht alle in gleicher Weise weiterentwickeln. Schließlich bringt SAP nach der Übernahme von Top Manage Ltd. (Israel) mit Business One ein Mittelstandsprodukt auf den Markt und macht sich daran, die Architektur des Flaggschiffs my.SAP Business Suite im Rahmen des "Vienna"-Projektes grundlegend zu überarbeiten. Nahezu alle Software-Hersteller propagieren erweiterte Lösungen, z.B. für CRM, SCM oder Business Intelligence, und verweisen dabei auf modernste und kostengünstige Software-Technologie durch den Einsatz von Web-Services oder Linux. Und schließlich macht sich unter dem Banner der "Mittelstandsorientierung" der großen Software-Hersteller ein Heer von Systemhäusern auf den Weg, deren Basis-Produkte mittels Branchen-Templates, Zusatzmodulen oder vorkonfigurierten Lösungen auf die Belange der unterschiedlichsten Zielgruppen zuzuschneiden. Viele unserer Kunden fragen: "Wer soll da noch durchblicken?" Als unabhängiger Beobachter des Software-Marktes wird die Trovarit AG Sie mit diesem Newsletter daher zukünftig in übersichtlicher Form einmal im Quartal über Neuigkeiten rund um den Software-Markt informieren. Kurze Marktanalysen, Nachrichten über Software-Anbieter und -Produkte, Fallbeispiele aus Unternehmen sowie Hinweise auf Fachliteratur und -veranstaltungen halten Sie auf dem Laufenden. Im Sinne eines aktiven Dialogs laden wir Sie herzlich ein, nachzufragen. Das Trovarit-Team hilft Ihnen gerne mit weitergehenden Informationen! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
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| Software-Markt | |||||||||||||||||||
Mit der Übernahme der Varial Software AG übernimmt die Agilisys Inc. eine führende Marktposition im Mittelstand. Berücksichtigt man alle Installationen der Software-Anbieter, die Agilisys in den letzten 1,5 Jahren gekauft hat (u.a. die insolvente Brain AG, die Infor AG und nun die Varial Software AG), dann setzen heute ca. 13,5% der mittelständischen Unternehmen Produkte der Agilisys-Gruppe ein.
Die Supply Chain von der Beschaffung bis zum Verkauf ist in den letzten Jahren in den Fokus der Kosten- und Prozessoptimierer in den Unternehmen geraten. Wie stellt sich der Anbietermarkt von Software-Tools für das Management der Supply Chain derzeit dar? Welche Schwerpunkte haben die Produkte? Welche Trends zeichnen sich ab? Diese Marktübersicht gibt Antworten.
In Service-Organisationen kommt standarisierten Softwarelösungen eine zunehmend hohe Bedeutung zu. Bei der Planung, Dokumentation und Optimierung von Serviceabläufen ist eine entsprechende IT-Unterstützung heute fast unerlässlich und Softwaresysteme übernehmen dabei vielfältige Aufgaben. | |||||||||||||||||||
| Fachartikel | |||||||||||||||||||
Angefeuert durch eine Reihe namhafter Marktanalysten wurde 2003 über alle News-Ticker immer wieder eine Botschaft gesendet: "Der Markt für betriebliche Software-Lösungen wird zum Spielball der Giganten. Neben dem Marktführer SAP AG werden außer Microsoft bestenfalls noch Oracle und Peoplesoft verbleiben!" Es ging sogar noch weiter: Angesichts der Hängepartie in der Übernahmeschlacht zwischen Oracle und Peoplesoft, die in jeder Tageszeitung zu verfolgen war, wurde dem interessierten Software-Anwender jeder Provenience schnell klar gemacht, dass die Zukunft seiner Software-Infrastruktur entweder bei SAP in Walldorf oder bei Microsoft in Redmond liegt.
Die Einführung eines neuen ERP-Systems ist für viele Unternehmen keine "Bau auf der grünen Wiese" mehr. Oft sind bereits heterogene Anwendungssysteme in verteilten Organisationsstrukturen vorhanden. Ein Projekt zur ERP-Systemauswahl muss dann mehr leisten, als "nur" ein anforderungskonformes ERP-System zu finden. Der Artikel beschreibt das Vorgehen und die Ergebnisse eines Projekts des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) bei der Waldner Firmengruppe.
Informationstechnik: Viele Unternehmen könnten ihre betriebswirtschaftliche Software effizienter einsetzen. Eine empirische Studie zeigt, wie sich dieses Ziel erreichen lässt. | |||||||||||||||||||