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software markt 02/2009

  Editorial

 

Liebe Leser,


das Jahr 2009 hat schon nach knapp zwei Monaten deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen: Märklin und Schiesser sind nur die bekanntesten Namen einer langen Reihe ins Straucheln geratener Unternehmen, Kurzarbeit und Produktionsstops dominieren das Geschehen in vielen Industrieunternehmen.

Vor diesem Hintergrund müssen viele Unternehmer feststellen, dass sie "auf Sicht" durch die Krise navigieren: Dem Management fehlen häufig die relevanten Kennzahlen, die eine belastbare Einschätzung des Status Quo, des Handlungsbedarfs und des vorhandenen Rationalisierungspotentials ermöglichen. Die Unternehmens-IT, die diese Zahlen liefern sollte, ist in vielen Fällen nicht entsprechend ausgerüstet oder nur unvollständig mit den Geschäftsprozessen verzahnt.

Auch wenn es angesichts der aktuellen Wirtschaftslage schwer fallen mag, über Investitionen nachzudenken, sollte daher überprüft werden, ob eine Modernisierung bzw. Optimierung der Software nicht einen guten Teil zur Überwindung der Krise beitragen kann.

Eine einzigartige Plattform, um sich über hilfreiche Neuerungen und Optimierungspotentiale zu informieren, bietet die CeBIT 2009, die Anfang März ihre Tore öffnet. Die meisten Aussteller im Bereich "Business Applications" haben längst auf die Situation reagiert: sie bieten flexible Modelle und innovative Konzepte rund um das Thema Business Software.

Moderne ERP und Business Intelligence Lösungen sorgen z.B. für die notwendige Transparenz der Geschäftszahlen, um strategische Entscheidungen abzusichern. Durch den Einsatz von spezialisierten APS-Lösungen, wie z.B. MES oder Bestandsmanagementlösungen, lassen sich Rationalisierungspotentiale erschließen, die auch schon kurzfristig positiven Einfluss auf Liquidität und Kapital haben.

Dass sich der Besuch in Hannover in diesem Jahr besonders lohnt, zeigt nicht zuletzt das Programm des CeBIT ERP-Forums (Halle 5, D18). Hier werden Themen wie Finanzierung und Vertragsgestaltung, Projektmanagement, Prozessmanagement und -optimierung aus verschiedenen Blickrichtungen diskutiert und erörtert. Neben der Präsentation innovativer Produkte und Dienstleistungen steht auch in diesem Jahr wieder besonders der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.

Um Sie schon ein wenig auf den Geschmack zu bringen, finden Sie in diesem Newsletter zwei Beiträge, die Sie in punkto "ERP-Systeme im Urteil von Anwendern" auf den neuesten Stand bringen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, 

Dr. Karsten Sontow
Karsten Sontow 

 

  Fachartikel

 

Autor: Claus Wilk, Redakteur der "Produktion"
Erschienen: Produktion, 13.11.2008, Nr. 46
Dateigröße: 138,3 kB

Mehr als 400 Unternehmen aus dem Maschinenbau gaben ihr Urteil ab: Legt man die Aussagen der Anwender zugrunde, dann positionieren sich mit Abas, SAP, Psipenta, AMS.Hinrichs & Müller und Proalpha erneut Anbieter in der Spitzengruppe, die über Erfahrung, besonders im mittelständischen geprägten Maschinenbau, verfügen.
Autor: Frank Niemann, Redakteur der COMPUTERWOCHE
Erschienen: COMPUTERWOCHE, 40/08
Dateigröße: 259,2 kB

Firmen wünschen sich moderne ERP-Lösungen, die ihnen dabei helfen, ihre Prozesse zu beschleunigen. Doch Innovationen allein reichen nicht: Softwarenutzer erwarten eine klare Release-Strategie und verlässliche Technik. Sie reagieren empfindlich, wenn es dem Applikationsanbieter an Kontinuität und Betreuung mangelt. Dies unterstreicht einmal mehr die aktuelle ERP-Zufriedenheitsstudie der Firma i2s, die in Deutschland von Trovarit AG aus Aachen in Zusammenarbeit mit der COMPUTERWOCHE erarbeitet wird.