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software markt 02/2005

 

  Editorial

 

Liebe Leser, 

die Computerwoche titelt "Spaßmesse CeBIT" (vgl. COPUTERWOCHE 6/2005), so dass man meinen könnte, zukünftig wird die CeBIT ein Teil der Nürnberger Spielwarenmesse, die vor kurzem ihre Pforten für 2005 wieder geschlossen hat.

Nicht nur die COMPUTERWOCHE spielt derzeit darauf an, dass auf der CeBIT Unterhaltungselektronik in der Form von Spielekonsolen, Multimedia und Musik-Downloads zunehmend Einzug hält. In vielen Unternehmen fragt man sich daher, ob sich ein Besuch der CeBIT in 2005 überhaupt noch lohnt?

Betrachtet man die derzeitige Investitionsneigung der deutschen Wirtschaft in Sachen Software-Anwendungen, dann ist der Informationsbedarf in den Unternehmen sicherlich vorhanden: Von mehr als 1.400 befragten Unternehmen haben deutlich mehr als 14% vor, in diesem Jahr eine CRM-Lösung einzuführen. Auch Themen wie "Management Informationssysteme" (MIS), Anwendungen für Controlling und Kostenrechnung stehen bei deutlich mehr als 10% der Unternehmen auf dem Einkaufszettel. Und schließlich geben 8 bis 10% der Befragten Investitionsabsichten in klassischen ERP-Themen (FiBu/ReWe, PPS, WaWi/WWS) zu Protokoll.

Eine Tatsache ist außerdem, dass sich im Bereich "Business Processes" (Hallen 1-8) gut 2000 Aussteller mit einem breiten Spektrum an Unternehmens-Software präsentieren. Im Norden (Hallen 1,3) finden sich Querschnittsthemen, wie z.B. Business Intelligence/Management Informationssysteme sowie Lösungen für das Management der IT-Infrastruktur selbst. In den Hallen 4-6 finden sich dann die klassischen Unternehmensanwendungen, von ERP-Lösungen über CRM- und SCM-Lösungen (v.a. Hallen 4 & 5) bis hin zu Software für die Fertigungsfeinplanung (MES), Betriebsdatenerfassung (MDE/BDE) und das Personalmanagement (v.a. Halle 6). Den Abschluss bilden wiederum Querschnittsthemen wie die IT-Sicherheit (Halle 7) und das IT-Outsourcing (Halle 8).

Daneben bietet die CeBIT eine Vielzahl von Services, für einen ergebnisreichen Messebesuch: Zu nennen sind hier u.a. thematisch fokussierte Fachforen, wie das Forum "Enterprise Applications" (Halle 5, Stand D18; vgl. www.forum-enterprise-applications.com, fachlich gebündelten Themenparks (z.B. "Enterprise Applications Park", Halle 5, Stand D26) sowie geführte Messerundgänge (Guided Tours), in deren Rahmen Experten kleine Gruppen von Messebesuchern zu den verschiedensten Themen über die CeBIT führen (z.B. ERP mit unterschiedlichen Branchenschwerpunkten, CRM, SCM etc., Halle 5, Stand D17, www.erp-park.de - Achtung! Anmeldung erforderlich!).

Daher kann man sicherlich sagen: Der Weg nach Hannover lohnt sich für Unternehmen!

In diesem Sinne wünsche ich allen, die sich in diesem Jahr auf den Weg nach Hannover machen, einen ergiebigen Messebesuch,

 


Karsten Sontow

 

  Fachartikel
Autor: Holger Luczak, Svend Lassen, FIR e.V. und Peter Treutlein, Trovarit AG
Erschienen: REFA-Nachrichten, 08/2004
Dateigröße: 237,97 kB

Die Auswahl von ERP-/PPS-Systemen für den Einsatz bei Fertigungsunternehmen ist aufgrund der Größe der Investition, der Bedeutung und der Komplexität der Entscheidung mit einem hohen Risiko verbunden. Einen Schwerpunkt bei der Auswahl stellen die funktionalen Anforderungen der Auftragsabwicklung an die Systemunterstützung dar. In diesem Artikel wird auf die Abbildung von Informationen in ERP-/PPS-Systemen eingegangen. Die Daten in ERP-/PPS-Systemen stellen die Grundlage und das Ergebnis von Systemfunktionen dar. Sie sind damit eine Voraussetzung für die anforderungskonforme Systemunterstützung. Wesentliche fachliche Anforderungen werden beschrieben und deren Erfüllung durch die marktgängigen ERP/PPS-Systeme aufgezeigt. Als Grundlage dient eine Systematisierung der Informationen in der Auftragsabwicklung nach dem Produkt, dem Produktionsablauf und den Ressourcen.
Autor: Dr. Eric Scherer, i2s GmbH
Erschienen: BUSINESS-SOFTWARE GUIDE 2005
Dateigröße: 491,21 kB

Ohne rigoroses Kostenmanagement kann die Anschaffung eines neuen ERP-Systems finanziell ins Desaster führen. Wichtige Regeln, um mit einfachen Mitteln den vorgegebenen Rahmen einzuhalten.
Autor: Friedrich Hiller, EBE GmbH, Dr. Christian E. Riethmüller, CERPOS GmbH
Erschienen: software-markt (02/2005)
Dateigröße: 287,40 kB

Vielen Verantwortlichen für das Teilelager treibt die jährliche Inventur mit ihrem Aufwand und den möglichen Konsequenzen den Angstschweiß ins Gesicht. Dabei kann Inventur eine ganz lässige Angelegenheit sein: Nur das "Zauberwort" muss natürlich bekannt sein, "Stichprobeninventur". Der Anwenderbericht zeigt, wie EBE den "hoheitlichen Akt" Inventur in den Griff bekam.