Fragen zur Studie ERP-Zufriedenheit beantwortet Ihnen gerne:
Bernd Petz
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Zufriedenheit als Bewertungsmerkmal - Die Studie als Barometer
Grundsätzlich ist "Zufriedenheit" eine subjektive Grösse, die aus der Perspektive des Befragten entschieden wird. Auf der anderen Seite ist es gerade diese "Zufriedenheit", die eine erfolgreiche ERP-Installation ausmacht. In diesem Sinne sind die Ergebnisse der Studie zwar wichtig für Entscheider und Entwickler, sie sind jedoch nicht das Maß aller Dinge.
Die praktische Anwendung in verschiedenen Projekten hat gezeigt, dass die Ergebnisse der Studie wie ein Barometer verwendet werden können. Ein Barometer erlaubt zwar noch keine abschließende und verbindliche Wettervorhersage, gibt aber Hinweise, wie sich das Wetter entwickeln könnte. Gleiches gilt auch für die verschiedenen Zufriedenheitsaspekte: Sie geben dem Anwender einen Hinweis, in welchen Bereichen mit Problemen zu rechnen ist und erlaubt so eine bessere Planung. Als ausschließliches Auswahlinstrument ist das "Zufriedenheits-Barometer" jedoch ungeeignet!
Studien rund um den ERP-Markt gibt es mehr als genug. Auf dem Markt tummeln sich internationale Analysten, verschiedene Berater und Universitäten wie Fachhochschulen. Gleichzeitig führen immer mehr Anbieter ihre eigenen Kundenzufriedenheitsumfragen durch. Da bleibt natürlich die Frage, was die Trovarit-Studie von den anderen Studien unterscheidet. Nachfolgend sind die wichtigsten Qualitätskriterien benannt:
Kontinuität - die Studie wird im Zweijahresrhythmus durchgeführt und erlaubt so eine Langzeitanalyse.
Gründlichkeit - die Ergebnisse der Studie werden gründlich analysiert und über mehrere Stufen verifiziert und validiert, um Missbrauch und Fehler zu vermeiden.
Professionalität - die Organisatoren sind Teil des größten Netzwerks von anbieterunabhängigen ERP-Spezialisten im deutschsprachigen Raum und haben bis zu 15 Jahre Erfahrung aus zahlreichen Projekten.
Unabhängigkeit - die Studie wird ausschließlich aus den Einnahmen des Berichtes finanziert, ein Sponsoring durch Anbieter im Vorfeld ist ausgeschlossen.
Zugänglichkeit der Ergebnisse - die Studie und Ergebnisse werden durch führende Medien der Branche unterstützt und verbreitet. Das Management Summary wird kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.
Ein Unternehmen, das eine neue ERP-Software evaluiert, muss an erster Stelle ein System finden, das den spezifischen funktionalen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens gerecht wird. Mangelt es hier, dann kommen die vorhandenen Stärken des Systems nicht zum Tragen. Darüber hinaus hat der jeweilige Anbieter kaum eine Chance, die vorhandenen Defizite des Systems in einem vertretbaren Termin- und Kostenrahmen zu kompensieren.
Bei einem Projekt zur ERP-Auswahl ist es daher notwendig, in einem ersten Schritt eine Gruppe von Systemen zu ermitteln, die den funktionalen "Best Fit" aufweisen. Angesichts der Vielzahl am Markt verfügbarer Systeme gibt es erfahrungsgemäß für jedes Unternehmen mehrere Systeme, die die jeweiligen Anforderungen in hohem Maße abdecken.
Erst im zweiten Schritt, der Feinauswahl zwischen den in die engere Wahl genommen Lösungen, kann die vorliegende Studie als Hilfsmittel genutzt werden, um die richtigen Fragen zu stellen und so die "Best Practise" zu ermitteln.